Großes Familienfest zum Weltkindertag

Der Weltkindertag wurde am Donnerstag auf dem Göppinger Marktplatz mit einem großen, fröhlichen Kinder- und Familienfest gefeiert.

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Ein Kran mitten auf dem Marktplatz zog am Donnerstag die Blicke der Passanten magisch an. Befestigt an einem Seil baumelte ein kleiner Junge am Arm des Krans und versuchte, sein Gleichgewicht auf einem Stapel Getränkekisten zu halten. Kiste um Kiste stapelte er Richtung Himmel. Bis er auf der fünfzehnten Kiste das Gleichgewicht verlor. Die Kisten purzelten übereinander - und der Junge schwebte unter großem Applaus der Zuschauer sanft auf den Boden zurück. Diese Mitmach-Aktion des Kinderschutzzentrums Göppingen war nur eine von vielen. Der 18. Weltkindertag wurde in Göppingen unter dem Motto "Eine Stadt für alle Kinder" gefeiert.

Im Pavillon des Kinderhauses West konnten die Kleinen mit Strohhalmen schillernde Seifenblasen pusten, und bei den SOS-Kinder- und Jugendhilfen versuchten sie sich im Pedalofahren. Die Mitarbeiter der Lebenshilfe Göppingen sägten und bemalten mit den kleinen Besuchern Schlüsselanhänger. Der Kreisjugendring lockte mit einer bunten Hüpfburg. An den Ständen und um sie herum herrschte reges Treiben. Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein zog es die Familien in Scharen in die Göppinger City. Oftmals gab es zwischen den plaudernden Müttern und spielenden Kindern kein Durchkommen mehr.

Für die teilnehmenden Organisationen war der Besucheransturm höchst erfreulich. Nach einer guten Stunde waren schon über 100 Luftballons des Kreisjugendamtes in den Himmel gestiegen. Die psychologische Beratungsstelle des Landkreises nutzte mit ihrem Luftballonwettbewerb das Kinder- und Familienfest, um auf sich aufmerksam zu machen. Die katholischen Kindergärten boten zur Stärkung Popcorn an, die Arbeiterwohlfahrt türkische Spezialitäten, und am Stand der Grundschule im Stauferpark lockte ein Kuchenbüffet. Für die Kinder war das Stockbrot des Göppinger Kinderzentrums, das sich aus Rupert-Mayer-Haus und Kinderhaus Don Bosco zusammensetzt, ein kulinarischer Höhepunkt. Mit einem Stock bewaffnet, an dessen Spitze ein Teigball klebte, saßen die Kinder erwartungsvoll um den Holzkohlegrill.

Auch auf der Bühne ging es munter zu. Nach der Begrüßung durch OB Till eroberten kleine Indianer der Grundschule im Stauferpark die Bühne. Mit Federn auf dem Kopf und bunter Kriegsbemalung im Gesicht sangen sie Lieder aus dem Wilden Westen und illustrierten damit das Thema "Gerechtigkeit".

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