Gesucht: Besonders hilfsbereite Mitarbeiter

Wie funktioniert das Prozedere mit dem Servicepreis im Stauferkreis? Bei einer Telefonaktion der Kaufmännischen Schule sollten Fragen beantwortet werden, doch offenbar wussten schon alle bestens Bescheid.

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Machen Werbung für den Servicepreis: Karl-Otto Kaiser, Dr. Werner Faustmann, Petra Schall, Vanessa Deppert, und Emely Matthes.  Foto: 

Die Telefone wollen einfach nicht klingeln. Ganze drei Anrufe in zwei Stunden - ein klein bisschen enttäuscht sind Petra, Schall, Vanessa Deppert und Emely Matthes schon. Schließlich haben sich die Geschäftsstellenleiterin des Fördervereins der Kaufmännischen Schule und die beiden Auszubildenden der Kreissparkasse darauf vorbereitet, alle Fragen in Sachen Servicepreis zu beantworten.

"Wir haben nicht mit furchtbar vielen Anrufen gerechnet, aber mit ein paar mehr schon", gesteht Vanessa Deppert, die noch nicht einmal zum Hörer greifen musste. "Die Aktion war im Vorfeld nicht wirklich einzuschätzen", meint ihre Kollegin Emely Matthes. Die Idee mit dem Servicepreis finden beide toll. "Als wir gefragt wurden ob wie bei der Telefonaktion mitmachen, haben wir sofort zugesagt."

Offensichtlich gibt es bei den Lesern von NWZ und Geislinger Zeitung, die aufgerufen sind, bis spätestens Samstag, 25. Januar, Vorschläge einzureichen, keine Unklarheiten. Der aus dem Landkreis nicht mehr wegzudenkende "Service-Preis im Stauferkreis" wird 2015 ja auch schon zum elften Mal verliehen.

Beim Service-Preis, der überdurchschnittliche Kundenfreundlichkeit und Servicequalität würdigt, handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Fördervereins der Kaufmännischen Schule Göppingen, der Kreissparkasse, sowie der NWZ und der Geislinger Zeitung. Wer in der Verwaltung oder im Handwerk auf jemanden gestoßen ist, der ganz besonders hilfsbereit war oder unkonventionell weiterhalf, kann ihn bei der NWZ oder der Geislinger Zeitung vorschlagen. "Es sollte kurz die Geschichte erzählt werden, warum der Mitarbeiter besonders positiv auffiel", erklärt Karl-Otto Kaiser und ermuntert: "Grammatik und Rechtschreibung sind uns dabei völlig egal. Nicht vergessen werden sollte die genaue Angabe des Betriebes und die eigene Adresse." Der Lehrer der Kaufmännischen Schule hat den Servicepreis 2003, angeregt von der Aktion "Stadt des Lächelns", die Elita Wiegand in Düsseldorf initiiert hatte, ins Leben gerufen. Ich nahm Kontakt mit Landrat Franz Weber, der Kreissparkasse und der Presse auf", erinnert sich Kaiser. Anfangs waren alle skeptisch.

Das ist längst vorbei. "Die feierliche Verleihung der Urkunden und der von der Firma Strassacker kostenlos zur Verfügung gestellten Figuren ist immer eine sehr schöne und emotionale Sache", freut er sich und erklärt: "Es gibt immer drei Nominierungen, die von einer Jury ausgewählt werden. Sie werden mit ihren Arbeitgebern, den Bürgermeistern ihres Wohnortes und den Lesern, die sie vorgeschlagen haben, eingeladen." Ziel des Preises sei, freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter zu bestärken. Dr. Werner Faustmann, Leiter der Kaufmännischen Schule, erklärt: Der respektvolle und wertschätzende Umgang mit anderen Menschen gehört zum Leitbild unserer Schule. Deshalb engagieren wir uns für dieses Projekt."

Info: Vergeben wird der Service-Preis im Frühjahr 2015 in den Kategorien Verkauf/Handel/Banken, Handwerk, öffentliche Verwaltung/Behörden sowie Ärzte/Heil- und Pflegeberufe. Erstmalig gibt es einen Sonderpreis U25 für Jugendliche, die durch besondere Kundennähe und Service auf sich aufmerksam gemacht haben.

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Service-Preis im Stauferkreis

Zum elften Mal wird im Landkreis der „Service-Preis im Stauferkreis“ vergeben.

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