Geschichten vom Handy

Das Thema Handy beschäftigt Schüler, Lehrer und Eltern. So auch das Thema des Festivals, das in der Turnhalle des Werner-HeisenbergGymnasiums (WHG) stattfand.

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Für viele Jugendliche ist das Handy Teil des Lebens geworden: Am WHG drehte sich nun das ganze Filmfestival um das Mobiltelefon. Foto: Archiv

Viele neugierige, begeisterte und interessierte Schüler, Lehrer und Eltern versammelten sich im WHG und waren gespannt auf die 19 Kurzfilme der 13- bis 17-jährigen Filmemacher. Die Gäste staunten nicht schlecht: In den kurzen Geschichten drehte sich alles um die Kommunikation mit dem Handy und darum, wie das Leben auch ohne funktionieren kann. Ein sehr nachdenklicher Drogenfilm stellte Ängste und Sehnsüchte dar. Die Vielschichtigkeit der Beiträge, die im Elternhaus und in der Schule gedreht wurden, sprach wohl alle Altersklassen an. Vom Schwarzweiß-Film bis zum animierten Kurzfilm, war alles dabei: Beiträge, die viel Arbeit und Mühe kosten, und alle einen Preis wert waren. Auch schauspielerisches Können blitzte auf.

Frank Schmidt, Lehrer und Verantwortlicher für das Filmfest, erhofft sich eine Zusammenarbeit mit der Hochschule der Medien. "Studierende können sicher ihr Wissen an unsere Schüler weitergeben. Vielleicht hat ja der eine oder andere mal Lust im Studiengang Audiovisuelle Medien zu studieren." Gespräche über eine Kooperation laufen bereits. Das Filmfestival mit den begeisterten Zuschauern macht auf jeden Fall Lust auf mehr. "Das war die vierte Auflage, die fünfte ist bereits in Vorbereitung", sagt Frank Schmidt. Man gebe einem Schüler die Kamera in die Hand und schon hat er eine Geschichte parat.

Doch auch ein Festival an einer Schule braucht wie bei den Profis Gewinner. Der Jury viel die Auswahl schwer, denn jeder Nachwuchsfilmer hatte einen Preis verdient. Schlussendlich konnte sich der Film "Die Mobilix" von Tobias Leichtle, Alexander Stavenow und Heiko Allmendinger durchsetzen. In Anlehnung an den Film "Matrix" gaben die Filmemacher ihre Handyversion wieder. Mit einem überraschenden Ende.

In dem animierten Film "Der Alltag - ein Handy erzählt" versuchen die Schüler Sebastian Ketzer, Ann-Kathrin Leibold und Marcus Rukh den Alltag eines Handys wiederzugeben. In ihrer Animation lassen Sie das Handy menschlich werden und kleiden das Mobiltelefon in verschiedene Schalen. Sie gewannen einen Spezialpreis. Ebenso wie der Schauspieler des Films "Tinitus" von Lorenz Czisky. Der Schüler spielte in dem Streifen mit gekonnten Gestik und Mimik einen Hungrigen, der sich auf seinen Burger freut.

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