Geschäftsidee "My Pillow Factory" überzeugt bei "Elevator Pitch BW"

Das Unternehmen "My Pillow Factory" hat die Jury beim Regional-Cup des "Elevator Pitch BW" in Göppingen von ihrer Geschäftsidee überzeugt und sich gegen neun Mitbewerber durchgesetzt.

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Daniel Hoffmann stellte seine Geschäftsidee "Button Basic Clothing" vor.  Foto: 

Nur drei Minuten haben die Teilnehmer Zeit, die Fachjury und das Publikum beim "Elevator Pitch" von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Beim jüngsten Regionalausscheid des von der Landesregierung initiierten Wettbewerbs an der Hochschule in Göppingen waren zehn junge Unternehmer am Start, die sich und ihre unterschiedlichen Ideen vorgestellt haben: Ein Modelabel, das auf nachhaltig produzierte Kleidung setzt, mehrere Online- und Software Experten, eine Überraschungsbox für Hunde und Katzen - und einiges mehr.

Am Ende waren es Yulia und Sebastian Donath, die mit ihrer Idee bei der Jury das Rennen machten: Das Unternehmen "My Pillow Factory" aus Esslingen gestaltet und produziert außergewöhnliche Kissen, die individualisiert werden können. Gleichzeitig wird mit jedem produzierten Kissen ein Kinderhilfsprojekt unterstützt. Sebastian Donath war froh, dass er sich nach anfänglicher Unentschlossenheit doch für eine Teilnahme beim Elevator-Pitch entschieden hatte: "Ich habe 100 Mal geübt und nun haben wir es geschafft", sagte er, als er die Siegerurkunde vom Mittelstandsbeauftragten der Landesregierung, Peter Hofelich, entgegen nehme konnte.

Für Hofelich war die Veranstaltung ein Heimspiel, ist er doch zugleich Göppinger SPD-Landtagsabgeordneter. Er lobte das Engagement der Jungunternehmer und unterstrich, wie wichtig der Politik im Land Existenzgründungen sind. Aus dieser Perspektive heraus sei auch der Elevator-Pitch-Wettbewerb entstanden, der seit Mitte vergangenen Jahres bereits an verschiedenen Orten stattgefunden hatte. Wie auch die Finalisten der anderen Regional-Cups erhält "My Pillow Factory" einen mit 500 Euro dotierten Preis und zugleich die Fahrkarte für das Finale am 3. Juli, wo sich alle Gewinner noch einmal präsentieren und dann ein Preisgeld von bis zu 3000 Euro einstreichen können. Nicht ganz in den Endausscheid geschafft haben es das "Studio Yarn" aus Ebersbach, einem Zentrum für Garn-Forschung und Entwicklung für die Strick-Mode - sie schafften es auf den zweiten Platz, der mit 300 Euro dotiert war. Die Urkunde für den dritten Rang hat "Milliways Publishing" aus Tübingen erhalten, die ein Software-Tool zum plattformübergreifenden publizieren von Nachrichten entwickelt hat.

Zwar keine Gewinner-Urkunde der Jury, aber den Publikumspreis bekommen hat die gemeinnützige Unternehmensgründung "Helfen kostet nix" aus Salach, die Werbeprovisionen von Onlineshops als Spenden weitergibt. Deren Macher Andreas Veljkovic erhält nun ebenfalls noch einmal eine Chance, sich bei einem weiteren Pitch gegen die anderen Publikumslieblinge durchzusetzen und so noch ins Finale einzuziehen.

Der Wettbewerb
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