Gegen Abrisskultur

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Die SPD-Fraktion begrüßt die Ergebnisse der ersten Sitzung des neuen Göppinger Gestaltungsbeirats. Dies teilt sie in einer Presseinformation mit. "Dieser Beirat war schon seit Jahren eine unserer dringendsten Forderungen im Bereich der Stadtentwicklung", heißt es in der Mitteilung. "Im Gegensatz zu diversen anderen Fraktionen war und ist es für die SPD-Fraktion wichtig, dieses Gremium mit externen Experten zu besetzen, um einer möglichen Betriebsblindheit durch das Alltagsgeschäft vorzubeugen", betonen die Göppinger Sozialdemokraten. Der Gestaltungsbeirat habe nun bestätigt, dass das Apostelhotel eine enorme stadtbildprägende Bedeutung besitzt und damit unbedingt erhalten werden sollte - und das nicht nur als reiner Fassadenerhalt, sondern als Funktionselement. Dass die Verwaltung sich laut Presse durch diese Beurteilung bestätigt sieht, wirke aber beim Blick auf die Äußerungen und Handlungen im Zusammenhang mit der Entwicklung des Areals in den vergangenen Jahren eher etwas erstaunlich, meinen die Genossen.

Die SPD-Fraktion habe für den Haushalt 2015 auch eine Kartierung von historischen Industriegebäuden beantragt, um beim Umgang mit diesen die nötige Sensibilität zu fördern und eine allzu lockere Abrisskultur zu verhindern - hierzu gehöre auch das Schuler-Wohngebäude, das ebenfalls im Gestaltungsbeirat angesprochen wurde. Auch hier würde sich die SPD-Fraktion wünschen, "dass kein voreiliger Schnellschuss erfolgt".

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