Gedichte kneten bis sie quietschen Kabarettistische Revue "Heinz lebt!" am 15. Mai in Eislingen

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"Heinz lebt" heißt das Programm von Günter Fortmeier, Frank Sauer und Volkmar Staub. Foto: Viola Schwartz

"Heinz Erhardt - immer aktuell, das muss gewürdigt werden", heißt es in einer Ankündigung des Veranstalters zur kabarettistischen Revue "Heinz lebt!". Darin wird der Künstler als "Urgroßvater" deutscher Comedy bezeichnet.

Günter Fortmeier, Frank Sauer und Volkmar Staub widmen sich den erfolgreichen Jahren des Künstlers, dessen Talent zur "spaßigen Unterhaltung am Klavier" schon als Kind zu sehen war. Am 15. Mai um 20 Uhr gastieren sie in der Eislinger Stadthalle.

Fortmeier, Sauer und Staub haben ihre Show mit den Texten des "ersten und heinzigartigen deutschen Comedians poliert" und mit vielen neuen Nummern ergänzt, heißt es vom Veranstalter. Alle drei und jeder für sich nähere sich dem Genie mit eigenem Schalk. "Sie kneten Gedichte bis sie quietschen; sie knödeln, mimen, hiphoppen und würden auch nicht zögern, für ,HEINZ nackt in eine Torte zu springen. Herr Sauer trägt dazu sein Haar meist offen, Herr Staub ist wohlbeleibt - nochn Gewicht - Herr Fortmeier lässt die Puppen tanzen," heißt es weiter im Text.

Die ganze Show dreht sich um Heinz Erhardt, der am 20. Februar 1909 in Riga das Licht der Welt erblickt hatte. Dessen spitzbübischer Humor und spielend leichter Umgang mit der deutschen Sprache seien bis zum heutigen Tage legendär und unvergessen. Günter Fortmeier ist Schattenspieler, Bauchredner und Handtheater-Komiker, Frank Sauer Schauspieler, Kabarettist und Radiosketcher, und Volkmar Staub gilt als der Wortspielphilosoph unter den politischen Kabarettisten.

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