Fünf alte Hasen und 15 Neue

20 junge Leute wurden jetzt in ihr Amt eingeführt: die neuen Göppinger Jugendgemeinderäte. In der Hohenstaufenstadt gibt es diese Form der Jugendvertretung bereits seit dem Jahr 1995.

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Das sind die neuen Göppinger Jugendgemeinderäte. Das Gremium der Jugendvertreter zeichnete sich in der Vergangenheit durch eine hohe Anwesenheitsquote und sehr sachliche Diskussionen aus, lobte OB Guido Till.  Foto: 

Im Mai wurden sie gewählt, jetzt setzte Oberbürgermeister Guido Till die frischgebackenen Jugendvertreter offiziell ins Amt ein. Gleichzeitig dankte er den ausscheidenden Jugendgemeinderäten für ihr Engagement in den vergangenen Jahren.

"Sie können nun gestalten, Ideen einbringen und Impulse setzen", ermunterte der OB die Teens, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt heißt. Und er fügte hinzu: "An gewählte Politiker - und das sind Sie ab heute - werden immer hohe Erwartungen gestellt, doch davon dürfen Sie sich nicht abschrecken lassen." Till sagte, er sei "stolz darauf, den inzwischen zehnten Göppinger Jugendgemeinderat in sein Amt einführen zu dürfen."Seit 1995 gebe es in Göppingen diese Form der Jugendbeteiligung, wohingegen sich in einigen anderen Kommunen die Jugendgemeinderäte zwischenzeitlich leider wieder aufgelöst haben, stellte er fest. Es sei erfreulich, dass die Jugendlichen Engagement zeigen und Interesse daran haben, ihre Heimat aktiv mitzugestalten.

Vor der Verabschiedung warf das Stadtoberhaupt einen kurzen Blick zurück auf die zu Ende gehende Zeit des neunten JGR. Bei den Stadtfesten 2012 und 2013 sowie den Stadtoasen 2013 und 2014 suchten und fanden die Jugendgemeinderäte das Gespräch mit den Jugendlichen. Beim Fest für Vielfalt und Demokratie sammelten sie auf dem Marktplatz bunte Handabdrücke von Göppingern und setzten mit dieser Aktion ein Zeichen. Auch im Rahmen der städtischen Aktion "Wir zeigen Gesicht gegen Rechts" bezogen sie Stellung gegen rechtsextreme Demonstrationen.

Die vielfältigen Themen schlugen sich auch in einer Führung durch die Jugendarrestanstalt oder in einer Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl nieder. Mit einer ausführlichen Präsentation zum Thema "Wie funktioniert Kommunalpolitik?" wurde Erst- und Jungwählern jugendgerecht erklärt, was Kommunalpolitik ist und wie man - nicht nur ab 16 - wählt. Und schließlich waren da noch die "Pflichtaufgaben" des Jugendgemeinderats, wie die regelmäßigen öffentlichen JGR-Sitzungen und diverse Ausschuss-Sitzungen. "Auf ihre hohe Anwesenheitsquote von durchschnittlich 90 Prozent und dem konzentrierten, disziplinierten Ablauf der Sitzungen dürfen die Jugendräte mit Stolz zurückblicken", so Till weiter. Die neuen Jugendgemeinderäte sind: Rahel Ahrun, Cynthia Bäuerle, Hannes Berchtold, Leonie Birk (sie löst nach zwei Jahren ihre Schwester Sissy Birk ab), Mustafa Celik, Timo Dannenmann, Sarina Frank, Annemarie Frey, Jule Heil, Sophie Kaufmann, Marlene Lipp, Bekim Lleshaj, Janine Müller, Lea Saliba, Nadine Schall, Leo Schleith, Lisa Schommer, Abel Tewelde, Theodora Yerlikaya (sie löst nach vier Jahren ihre Schwester Diana Yerlikaya ab) und Alina Zimmermann.

Fünf von ihnen, nämlich Rahel Ahrun, Cynthia Bäuerle, Mustafa Celik, Marlene Lipp und Nadine Schall, gehörten auch dem vorigen JGR an.

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