Freizeit im Freien

Seit 50 Jahren freuen sich Kinder in den Sommerferien auf die Stadtranderholung des Ortsverein Göppingen der Arbeiterwohlfahrt. Künftig werden sie vor Regen geschützt sein - dank eines großen Zeltes.

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Gemeinsam essen, sich austoben, den Wald erkunden, auf dem Sportplatz der Sportfreunde Jebenhausen kicken - die Stadtranderholung des Ortsvereins Göppingen der Arbeiterwohlfahrt (Awo) erfreut sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit.

Sie war in der Nachkriegszeit entstanden. Damals waren Kinder aus Berlin zur Erholung in die Provinz "verschickt" worden. Seit Mitte der fünfziger Jahre sind es auch Kinder aus der näheren Umgebung, die dort Jahr für Jahr einen Teil ihrer Sommerferien verbringen. Seit 1959 werden regelmäßig in jeden Sommerferien Kinder im Grundschulalter betreut.

Im ersten Jahr waren es 160 Kinder, die vier Wochen beim Team der Arbeiterwohlfahrt verbrachten, in diesem Sommer waren es 50 Kinder, die zwei Wochen lang jeden Morgen an ihre Wohnort abgeholt worden waren und dann eine unbeschwerte Zeit miteinander verlebten.

Jürgen Hamann, der Vorsitzende des Awo-Ortsvereines sagt: "Mit unserem traditionsreichen Angebot leisten wir seit Jahrzehnten einen wertvollen Beitrag zur sinnstiftenden, naturbezogenen und heimatnahen Freizeitgestaltung und sind so ein nicht weg zu denkender Teil der sozialen Infrastruktur."

Betreut werden die Kinder von Betreuern "mit einem pädagogischen Hintergrund, die von jungen Menschen des Freiwilligen Sozialen Jahres unterstützt werden", sagt Hamann, der auf das Angebot stolz ist. "Die Freizeitaktivitäten finden überwiegend im Freien statt, die Umgebung ist dafür ideal." Im vergangenen Sommer war das Wetter dafür ideal. "Wir waren so gut wie nicht im Awo-Waldheim." Zum Glück. Denn das steht der Stadtranderholung seit fast 40 Jahren nicht mehr uneingeschränkt zur Verfügung.

Damals war ein privater Kindergarten gegründet worden, der das Waldheim seit fünf Jahren hauptsächlich nutzt. Nur eben während der Ferien, wenn die Kindertagesstätte sowieso geschlossen ist, zieht das Waldheim ein. Die Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten sind allerdings beschränkt. Deswegen wünscht sich der Ortsverein ein großes Zelt, "damit wir auch draußen Tischtennis spielen oder einfach werkeln können", sagt Jürgen Hamann.

Dieses Zelt kann die AWO alleine aber nicht finanzieren - obwohl die Teilnehmergebühren bereits angepasst werden mussten. Eine weitere Erhöhung komme nicht in Frage, vor allem, weil auch viele Kinder aus einkommensschwachen Kreisen dabei seien. Aus der NWZ-Aktion "Gute Taten" werden deshalb ein großes Aufenthaltszelt, ein Überdachungszelt und zusätzlich weitere Außenspielgeräte für das Waldheim im Gesamtwert vorn 2500 Euro finanziert.

Info Weiter Informationen zum Waldheim gibt es auf der Homepage der Awo auf www.awo-gp.de

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