Essen vom Laster: Auch in Göppingen im Trend

Nach dem Street-Food-Market auf dem Göppinger Schlossplatz sind die Veranstalter zufrieden – auch wenn das Wetter hätte etwas besser sein können.

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Der Regen hielt die Göppinger nicht davon ab, sich von den kreativen Angeboten an den Ständen auf dem Schlossplatz begeistern zu lassen.

Man rückt zusammen unter den Schirmen und Zelten, die am Sonntag als Regenschutz auf dem Göppinger Street-Food-Markt aufgebaut wurden. „Am Samstag hatten wir noch Glück mit dem Wetter“, blickt Benjamin Staubach von der Veranstaltungsagentur Jamstream auf den ersten Tag zurück. Sonntag jedoch regnete es den ganzen Tag über. Das hielt die Göppinger aber nicht davon ab, sich von den kreativen Köstlichkeiten an den verschiedenen Ständen auf dem Schlossplatz begeistern zu lassen. Ganz im Gegenteil. Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung“, probierten sie beim Knödel-König ausgefallene Kreationen – oder genossen beim Gorilla-Food-Truck aus Ingolstadt, die frisch zubereiteten Sandiches. Schwäbisches gab es bei „Erna & Co.“, österreichische Spezialitäten brachten „Die Kärtner“ mit. Ganz klassisch für einen Street-Food-Markt gab es auch Burger – zum Beispiel vom „Rolling Grill“, einem umgebauten amerikanischen Schulbus.

Doch Burger spielten am Wochenende nur eine leckere Nebenrolle – gut 20 Essensstände waren auf dem Schlossplatz aufgebaut. „Wir haben auf das Feedback der ersten beiden Märkte reagiert und diesmal besonders auf die Vielfalt der Angebote geachtet“, berichtet Benjamin Staubach. Und das ist wird von den Besuchern auch honoriert. „Trotz des Wetters sind viele an beiden Tage gekommen, um sich von Stand zu Stand zu probieren“, sagt Staubach. „Die Göppinger sind da sehr regenfest – das freut uns“, sagt der Veranstalter am Nachmittag, als der Schlossplatz trotz Nieselregens durchaus gut besucht war.

Ob der Markt künftig weiterhin an zwei Tagen sein wird, ließ Benjamin Staubach dennoch offen. „Wir werden mit den Truckern sprechen und dann entscheiden“, erklärte er. Schließlich haben viele von ihnen einen langen Weg in die Hohenstaufenstadt gemacht, der sich auch finanziell lohnen muss: Aus Ingolstadt, Tauberbischofsheim und Neu-Ulm waren sie mit ihren Genuss-Ideen unter anderem gekommen. Aber auch aus Stuttgart und aus dem Landkreis waren einige Food-Trucks am Start, die diesmal ein Heimspiel hatten – sonst sind sie in ganz Süddeutschland auf einschlägigen Genuss-Festivals unterwegs.

Die Betreiber der Imbiss-Laster jedenfalls waren von dem aufgeschlossenen Publikum in der Hohenstaufenstadt begeistert. Die Besucher legten offenbar Wert auf die Qualität der Zutaten und wussten es zu schätzen, dass die frisch hergestellten Gerichte ein paar Minuten Zubereitungszeit dauern. Die Göppinger wissen eben, was gut ist – und kommen darum gerne zum Streed-Food-Market. Auch wenn es regnet.

Das Konzept

Street Food sind Speisen („Food“), die aus Verkaufswagen direkt auf der Straße („Street“) verkauft werden. Statt klassischen Imbissmobilen gibt es bei den Gastronomen seit einiger Zeit den Trend zu umgebauten Fahrzeugen und amerikanische Trucks, die sowohl eine ausgefallene Optik als auch ein außergewöhnliches kulinarisches Konzept haben.

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