Einzelne Lichtblicke für Straßen

Der Gemeinderat hat den Plan abgesegnet, welche Straßen in Göppingen in diesem und nächstem Jahr repariert werden sollen - es ist nur eine Handvoll. Ein Schwerpunkt liegt aber bei Radwegen

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Der Pflasterbelag in der Brunnenstraße in Bartenbach ist arg ramponiert. Die Straße ist eine von 15, die jetzt erneuert werden sollen. Foto: Giacinto Carlucci

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Das Jahresprogramm der Straßen- und Wegeerneuerung in Göppingen ist schnell erzählt. Weil das Geld knapp ist, werden nur wenige Passagen in Angriff genommen. Ingesamt hat die Stadt für das kommende Jahr etwa eine halbe Million Euro zur Verfügung gestellt. Dazu kommen 215 000 Euro für die Pflege und 145 000 Euro für Geh- und Radwegesanierung. Die Stadträte im Ausschusss für Umwelt und Technik stimmten dem Sanierungsprogramm für die kommenden beiden Jahre zu. Fachbereichsleiter Helmut Renftle sagte, dass etwa die dreifache Summe nötig wäre, um die Straßen rechtzeitig zu erneuern. So aber müsse der Belag einer Göppinger Straße rechnerisch 90 Jahre halten. Mit dieser Unterfinanzierung befinde sich die Hohenstaufenstadt in guter Gesellschaft mit anderen Kommunen, sagt Renftle, verweist aber auch auf die Ankündigung der Landesregierung, künftig den Erhalt von Straßen stärker in den Vordergrund zu stellen.

Derzeit ist die Auswahl maroder Straßen, die wirklich saniert werden, nicht leicht: "Wir haben genügend Strecken, die es nötig hätten", weiß Renftle. Die Auswahl orientiere sich an den Daten im Straßenkataster. Zusätzliche Punkte gibt es, wenn die Straße bestimmte Kriterien erfüllt: Beispielsweise wenn sie große Verkehrsmengen verkraften muss, wenn die Erneuerung dem Lärmschutz der Anwohner dient, wenn Busse und Radler die Strecke nutzen oder wenn Verkehrssicherheit eine Rolle spielt. Acht Straßenabschnitte hat sich die Stadt für dieses Jahr vorgenommen, sieben für das kommende Jahr (siehe Kasten). Einen zusätzlichen Schwerpunkt legt die Stadt Göppingen auf die Radwegesanierung, erklärt Renftle.

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