Einkaufszentrum: Entscheidung am 20. Januar

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Ob das Einkaufszentrum an der Bleichstraße nun gebaut wird oder nicht, soll sich endgültig am 20. Januar entscheiden. An diesem Tag hat Oberbürgermeister Guido Till die sich streitenden Parteien ins Göppinger Rathaus eingeladen, um gemeinsam den Versuch zu unternehmen, das Vorhaben noch zu retten und eine Hängepartie bei dem für die Stadt wichtigen Thema zu vermeiden. Wie berichtet, werfen sich die Hauptakteure - Immobilienbesitzer Simon Schenavsky und der Deutschlandchef von Sonae Sierra, Thomas Binder - gegenseitig vor, das Projekt scheitern lassen zu wollen. Ungeachtet der derzeit verfahrenen Situation machte Till gegenüber der NWZ deutlich, dass er nach wie vor zu der Standortentscheidung pro Bleichstraße stehe und den beiden anderen Varianten am Bahnhof nicht nachtrauere. "Ein Einkaufszentrum am Bahnhof wäre der Tod der Innenstadt", so Till und verwarf damit auch Spekulationen, mit interessierten Investoren neu über Standorte am Bahnhof zu verhandeln. Eine Alternative zum Einkaufszentrum Bleichstraße könne heißen, den Güterbahnhof mit einem Fachmarkt zu versehen - Interesse daran hat, wie berichtet, der Media-Markt signalisiert -, die "Apostelhöfe" attraktiv zu entwickeln und gegebenenfalls noch eine Ladenzeile in der unteren Marktstraße gegenüber dem Sparkassenturm zu realisieren. Ein solches Konzept heißt für Till aber, dass die Innenstadt im Osten von der Marktstraße begrenzt wird und die Bleichstraße ins Abseits zu rutschen droht. gra

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