Schulhof wird modernisiert für eine Million Euro

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Im Moment wird am zweiten Bauabschnitt gearbeitet: An der Burg­straße entstehen neue Parkplätze.  Foto: 

„Der Schulhof muss komplett an die heutigen Verhältnisse angepasst werden“, meint Ute Eisele, Projektleiterin für den Umbau, der unter dem Motto „Bewegte Uhlandschulen“ steht. Bereits seit 2016 laufen die Bauarbeiten auf dem Gelände der Uhlandschulen auf Hochtouren. „Der erste Bauabschnitt ist fertig und an den Parkplätzen in der Burgstraße wird noch gebaut“, berichtet Siglinde Hailer, Schulleiterin der Uhland-Realschule.

Insgesamt gibt es vier Bauabschnitte: Der erste wurde dieses Jahr beendet, nachdem der Kletterwald im Süden des Schulhofs fertig war. Im Moment wird am zweiten Bauabschnitt gearbeitet: An der Burgstraße entstehen neue Parkplätze, auch das Uhland-Denkmal fand hier einen Platz. Im westlichen Bereich des Schulhofs werden zusätzlich eine Pausen-Lounge und eine Schlangenbank gebaut. 2018 will man mit dem dritten Bauabschnitt beginnen, in dem ein Ballspielfeld zwischen Uhland-Grundschule und Realschule gebaut wird. Abschließend wird 2019 der letzte Bauabschnitt in die Wege geleitet, bei dem südlich des Hofs die Außenterrasse der Mensa neugestaltet sowie Balancier- und Bewegungsangebote geschaffen werden ­sollen.

Eigentlich hätte sich der Umbau im Schulhof bis in das Jahr 2021 erstreckt. Weil die FDP und die Freie-Wähler-Fraktion im Göppinger Gemeinderat aber auf einen früheren Bauschluss drängten, wird der letzte Abschnitt nun zwei Jahre früher in Angriff genommen.

Insgesamt kostet das Projekt eine gute Million Euro, heißt es im Beschlussantrag der Stadt. Das sei aber dringend nötig, meint die Projektleiterin. „Der Schulhof war sehr alt, und für die Spielgeräte gab es kaum noch Ersatzteile“, erzählt Ute Eisele. Auch wenn Schüler bei der Ganztagesbetreuung in der Schule seien, müsse der Schulhof guten Verhältnissen entsprechen. Bei dem Projekt besprachen alle Lehrer mit ihren Klassen, wie sie sich ihren Schulhof vorstellen würden. Gemeinsam hätten die Schüler von Grund- und Realschule ein Konzept entwickelt, und das den Bauleitern präsentiert, berichtet Eisele. Alternativlösungen seien lediglich zeitliche Streckungen der Bauabschnitte, heißt es im Beschlussantrag.

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