Drei Bauhöfe helfen sich gegenseitig Partnerschaft von Zell, Hattenhofen, Aichelberg

Beim Winterdienst arbeiten sie schon zusammen. Jetzt soll die Kooperation der Bauhöfe Zell, Hattenhofen und Aichelberg ausgebaut werden.

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Mit dem großen Wurf wurde es nichts. Auf eine Zusammenlegung ihrer Bauhöfe konnten sich die Gemeinden Zell, Hattenhofen und Aichelberg nicht verständigen. Immerhin ist ein "kleinster gemeinsamer Nenner" gefunden, berichtete der Aichelberger Bürgermeister Martin Eisele seinen Gemeinderäten. Und der heißt: Gegenseitige Ausleihe nach Anforderung, bei der Pflege der Grünanlagen, bei Spiel- und Sportplätzen, bei der Straßenreinigung und eben dem Winterdienst, wo dies schon zwei Jahre praktiziert wird. Hinzu kommt ein langfristiges Ziel: Die Maschinenparks sollen verschlankt und aufeinander abgestimmt werden. Was der eine hat, braucht der andere nicht unbedingt. Das kommt freilich erst zum Tragen, wenn Maschinen ausfallen.

Man hat sich auf einen "ersten Schritt für die Zusammenarbeit mit festem verbindlichen Rahmen verständigt", erklärte der Aichelberger Bürgermeister. Seine Gemeinde ist der kleinste Partner im Trio. Der Bauhof wird dort im Ein-Mann-Betrieb in Teilzeit geführt. Das finanzschwache Aichelberg ist an einer Kooperation interessiert, denn die gemeinschaftliche Nutzung der Ressourcen an Personal und Maschinen ist kostengünstiger als die Vergabe von Aufträgen an Dritte. Der Gemeinderat begrüßte die "vernünftige Entscheidung": Man müsse nutzen, was machbar sei, die Zusammenarbeit solle langsam wachsen. Die Verhandlungen zogen sich in die Länge, jetzt wird mit kleinen Schritten begonnen.

Der Zeller Bürgermeister Werner Link hätte sich auch einen richtigen Zusammenschluss vorstellen können. Aber der sei nicht mehrheitsfähig. Auch die kleine Lösung sieht er als Gewinn. "Das bringt Synergien." Zwischen Zell und Hattenhofen werde kein Geld fließen, man helfe sich gegenseitig aus, und Aichelberg werde gegebenenfalls gegen Rechnung geholfen. So wie es schon beim Aufräumen des dortigen Campingplatzes vor Jahren geschah. Die Zeller Räte stimmten zu: Es sei eine "Win-Win-Situation", erklärte Kurt Ulmer. "Wir haben Einsparungen bei den Maschinen", sagt Joachim Hausch, weil die jetzt besser ausgelastet würden. Am Personalbestand soll sich in Zell nichts ändern, erklärte der Schultes. "Wir sind an der Untergrenze."

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