Die Reinheit der Musik aufzeigen

Meisterpianistin Elisabeth Leonskaja spielt am Montag, 13. April, im Rahmen der Meisterkonzerte des Kulturkreises Göppingen in der Stadthalle. Zu hören sind Werke von Beethoven, Brahms und Webern.

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Elisabeth Leonskaja, die letzte Grande Dame der berühmten russischen Klavierschule, gastiert am Montag in der Stadthalle Göppingen.  Foto: 

"Es gibt nicht allzu viele Pianisten, die ihr Publikum mit solch berückender Klangpoesie verzaubern wie Elisabeth Leonskaja. Sie ist eine stille, scheue und doch charismatische Künstlerin, die nicht viel Aufhebens um ihre Person macht", heißt es in einer Pressemitteilung des Kulturkreises. "Mir geht es nicht darum, dass sich die Menschen für mich begeistern - zumindest schon lange nicht mehr", sagt sie. "Ich spüre die Verantwortung, dass ich die Lebenswahrheit und die Reinheit, die in der Musik stecken, zur Geltung bringe." Alles Vordergründige ist Elisabeth Leonskaja fremd. Sie gehe mit faszinierender Konsequenz in die Tiefe, und das mache jedes ihrer Konzerte zu einem ganz besonderen Erlebnis, so heißt es in der Pressemitteilung.

Geboren im georgischen Tiflis, gab Elisabeth Leonskaja bereits mit elf Jahren die ersten Konzerte und wurde als Wunderkind gefeiert. Später prägte die Begegnung und Freundschaft mit dem legendären Pianisten Swjatoslaw Richter ihre musikalische Entwicklung entscheidend. Richter erkannte und förderte nicht nur das Ausnahme-Talent der jüngeren Kollegin, er musizierte auch oft und gerne mit ihr. Aus dieser Zusammenarbeit sind legendäre Einspielungen entstanden, die unter Klassik- und Klavier-Fans Kult-Status genießen.

1978 verließ die Pianistin die Sowjetunion und ging in die Musikstadt Wien, wo sie bis heute lebt. Ihr sensationelles Debüt bei den Salzburger Festspielen markierte 1979 den Beginn einer weltumspannenden und bis heute ungebrochen andauernden Karriere.

Am Montag, 13. April, gibt Elisabeth Leonskaja im Rahmen der Meisterkonzerte des Kulturkreises Göppingen einen Klavierabend in der Stadthalle. Konzertbeginn ist um 20 Uhr. Auf dem Programm stehen Werke der Komponisten Beethoven, Brahms und Webern, die alle drei eines mit Elisabeth Leonskaja gemeinsam haben: ihre Wahlheimat Wien.

Info Ab 19.20 Uhr führt Volker Rendler-Bernhardt vom Kulturkreis in das Programm ein. Restkarten gibt es beim i-Punkt im Rathaus, Telefon: (07161) 650-293, und an der Abendkasse.

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