Die Girl-Group vom BKK

BKK - die drei Buchstaben stehen nicht für Betriebskrankenkasse, sondern für Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation. Zusammengefasst sind hier die Stabstellen im Landratsamt.

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Susanne Leinberger leitet das Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation im Landratsamt.

Sein unmittelbares Arbeitsumfeld hat Landrat Edgar Wolff neu geordnet. Für die ihn wichtigsten Themen hatte der Kreis-Chef Stabstellen eingerichtet: eine für Wirtschaftsförderung (Mareike Merx), für Standortkommunikation (Silke Ruoff), für Öffentlichkeitsarbeit und Europaangelegenheiten (Nadine Krepstakis), für Chancengleichheit (Iris Fahle) und für Tourismus (Herbert Saum). Die Stabstellen wurden jetzt im Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation, kurz BKK, zusammengefasst. Büroleiterin ist Susanne Leinberger, die diese Funktion in Personalunion mit dem Amt der persönlichen Referentin des Landrats wahrnimmt. Außerdem gehört zum neuen Büro als Assistentin Brigitte Jankowsky-Krause.

Im Verwaltungsausschuss des Kreistages stellte jetzt Susanne Leinberger die Konzeption des BKK und die ersten Aufgaben vor. Obwohl man erst seit vier Monaten zusammenarbeite, verstünden sich die Mitarbeiter bereits als Team, das angetreten sei, engagiert am Ausbau des Landkreises zu einem attraktiven Standort mitzuwirken.

Leinberger umriss die Aufgaben der einzelnen Mitarbeiter und zeigte bereits laufende Projekte auf. Die Büroleiterin kümmert sich dabei um Themen wie Baumwipfelpfad, die Fortführung des Kreisentwicklungsplans oder um das Thema Demografie. Nadine Krepstakis schaut nach einer verstärkten Präsenz des Landkreises in Fachzeitschriften, will die Landkreis-Chroniken aktualisieren und das neue Corporate Design umsetzen. Außerdem will sie eine Informationsbroschüre über die Landkreisverwaltung erstellen und die ein "Europakonzept für den Landkreis" erarbeiten. Iris Fahle beschäftigt sich u.a. mit der konzeptionellen Entwicklung einer familienfreundlichen Kreisverwaltung und um die Vorbereitung des 3. Demografie-Fachtags. Tourismusförderer Herbert Saum hat sich vor allem die Erarbeitung einer Tourismuskonzeption, die Erstellung einer Wanderkonzeption, das Projekt e-Mobilität im Tourismus und den Zertifizierungsprozess für Radstrecken auf die Fahnen geschrieben. Wirtschaftsförderin Mareike Merx will sich um Gewerbeflächenerhebung und -vermarktung kümmern, um eine Standortbroschüre für den Wirtschaftsstandort Landkreis Göppinge und um die Weiterentwicklung des Projektes Gesundheitspark Albtrauf. Standortkommikatorin Silke Ruoff soll die Entwicklung des neuen Corporate Designs für den Landkreis begleiten, ein Kommunikationskonzept erstellen und eine Imagebroschüre erarbeiten.

Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses zeigten sich mit der von Susanne Leinberger vorgestellten Konzeption des BKK einverstanden. Konkret wurde Martin Joos (Freie Wähler): "Soviel Aufbruch war noch nie". Das BKK bezeichnete er als "Quantensprung in der Strukturgebung des Landkreises". Auch CDU-Sprecher Wimmer bezeichnete das BKK als "gute Sache", Peter Feige (SPD) begrüßte, dass es ein langer Weg vom Aktenträger des Landrats bis zum jetzigen Büro gewesen sei und wünschte der Girl-Group ("Herr Saum muss sich deshalb keiner Geschlechtsumwandlung unterziehen") erfolgreiche Arbeit. Hans-Rudi Bührle (Freie Wähler) hatte am Ende noch einen Vorschlag parat. Das BKK könne man auch in NWZ umbenennen: Neues Wolff-Zentrum.

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