Die Donau im Blickpunkt

Im Festkalender 2012 ragen Donaufest und Donauschwaben-Jubiläum heraus: Der erste Auswanderungszug nach Südosteuropa startete vor 300 Jahren. Ansonsten stehen vor allem Traditionsveranstaltungen an.

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Ohne Musik läuft nichts, wenn die Ulmer feiern.

Gleich mehrere große Jubiläumsfeiern wie 2011, als es galt, an 200 Jahre Neu-Ulm, 200 Jahre Berblinger, 200 Jahre Friedrichsau zu erinnern, stehen in diesem Jahr nicht an. Bis auf eines: Die Auswanderung auf der Donau begann vor 300 Jahren.

Zum Festprogramm gehören mehrere Ausstellungen: im Stadthaus, im Donauschwäbischen Zentralmuseum, in der Stadtbibliothek und eine Open-Air-Ausstellung an mehreren Orten, die für die Auswanderung bedeutend waren. Die Freiluft-Schau findet von 11. bis 13. Mai statt, und dieses Wochenende ist mit einem Fest zugleich der Höhepunkt der Feierlichkeiten.

Dieses Jubiläum wird zwar in Ulm gefeiert, doch auch Neu-Ulm hat daran Anteil. Darauf wies OB Ivo Gönner kürzlich hin. Denn die Schachteln mit den Auswanderern starteten nicht etwa am Ulmer Donauschwabenufer, sagte Gönner, sondern am Schwal in der Nachbarstadt.

Zum Donauschwaben-Jubiläum passt es prima, dass in diesem Jahr auch das internationale Donaufest ansteht (6. bis 15. Juli). Es soll dazu beitragen, die historischen Beziehungen von Ulm entlang der Donau auszubauen. Abgesehen von diesen beiden Festivitäten ist 2012 in Ulm und Neu-Ulm auch sonst einiges geboten:

Zum Rathaussturm treffen sich die Narren diesmal vor dem Ulmer Rathaus - erstmals allerdings bereits am Gombigen Donnerstag, 16. Februar.

Am 24. März wird die Messe "Leben, Wohnen, Freizeit" eröffnet, sie dauert bis 1. April.

Der südliche Münsterplatz ist am 21. und 22. April Schauplatz des Ulmer Kleinbrauermarkts.

Am 6. Mai wird in Neu-Ulm die 32. Glacis-Saison mit Live-Musik eröffnet, sie dauert bis 31. August. Wenige hundert Meter weiter in der Caponniere 4 gibt es zwischen 13. Mai und 9. September auch ein Kulturprogramm. Der Petrusplatz wird am 12. und 13. Mai Treffpunkt der Kunsthandwerker und Kunsthandwerk-Liebhaber.

Nochmal Neu-Ulm: Am 2. Juni erstreckt sich das Stadtfest über mehrere innerstädtische Plätze. Auf dem Ulmer Münsterplatz dagegen geht am 16. und 17. Juni ein "Festival der Kreativität" über die Bühne. Der Münsterplatz ist am 23. und 24. Juni auch Schauplatz des Landesposaunentages. Auf dem Fischerplätzle wird am 30. Juni "von elf bis elf" gefeiert.

Außer Donaufest (6. bis 15. Juli) hat der Juli vor allem den Schwörmontag mit allem Drum und Dran zu bieten: Bindertänze am 15. (in den Stadtteilen) und 22. Juli (auf Plätzen in der Innenstadt), Elton John auf dem Münsterplatz am 20. Juli, Lichterserenade am 21. Juli und Schwörmontag am 23. Juli.

In Neu-Ulm ist am 1. September Töpfermarkt, in Ulm am 16. September Einstein-Marathon, am 15. zudem Kulturnacht.

Die Donau steht gegen Ende des Veranstaltungsjahres wieder im Fokus: beim Deutschen Rudertag von 16. bis 18 November.

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