Der Stauferlöwe brüllt lauter denn je

Der Stauferlöwe brüllt lauter denn je. Das Wappentier des einstigen Herrschergeschlechts ist das neue Logo für einen Landkreis, der von sich behauptet, "überraschend besser" zu sein

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Mit dem Stauferlöwen in die Zukunft: Agentur-Chef Dirk Danker, Landrat Edgar Wolff und Standortkommunikatorin Silke Ruoff (v.l.) Foto: Giacinto Carlucci

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Der erste Schritt zu einer professionellen Standortkommunikation ist getan. Gestern stellten Landrat Edgar Wolff, Standortkommunikatorin Silke Ruoff und Dirk Danker von der Göppinger Werbeagentur Danker-Moretti das neue Logo vor, mit dem der Landkreis nun Flagge zeigen will.

Die Agentur hat in ihrem Entwurf den im Kreiswappen geführten Stauferlöwen zu neuem Leben erweckt, ihn zeitgemäß gepixelt, grün verpackt und gespiegelt, sodass sich der Löwe nun einer dynamischen Vorwärtsbewegung befindet.

"Das neue Signet symbolisiert ein zentrales Ergebnis aus dem Kreisentwicklungsprozess", erklärte Landrat Edgar Wolff. "Wir wollen den Blick nach vorn richten und die Zukunft aktiv gestalten."

Dass der Löwe in Grün daherkommt, habe nichts mit der neuen politischen Farbenlehre im Land zu tun, versicherte Dirk Danker von der Werbeagentur. Vielmehr symbolisiere die Farbe eine der großen Standortstärken des Landkreises: die einzigartige Landschaft zwischen Albtrauf und Streuobstwiesen. Die Pixeldarstellung stehe für Hightech, Fortschritt und Innovation. Landrat Wolff: "Es ist mit dem Signet gelungen, scheinbar Gegensätzliches wie Wirtschaft und Landschaft, sowie Tradition und Innovation zu einer harmonischen Einheit zu verbinden." Wolff will das neue Kreislogo nicht nur aufs Briefpapier des Landratsamts setzen, sondern denkt auch daran, es auf Fahnen vor der Behörde wehen oder es sogar an die Außenfassaden aller kreiseigenen Einrichtungen malen zu lassen.

Ergänzt wird das neue Kreislogo um eine klare werbliche Aussage. Der so genannte "Kampagnen-Claim" setzt dabei auf "positive Überraschungsmomente". So heißt es künftig: "Landkreis Göppingen - Überraschend besser." Den verschiedenen Themenfeldern wurden auch Farben zugeordnet, wie Sandra Stephan von der Agentur Danker-Moretti erläuterte. Die Diplom-Designerin klärte auf: Ein "klares Blau" steht für Wirtschaft und Wissenschaft, ein "förderndes Orange" für Bildung und Soziales, ein "medizinisches Grün" für Gesundheit und Heilbäder. Für den Bereich Freizeit und Tourismus hat man ein "anregendes Rot" gewählt. Dies steht deshalb nicht im Widerspruch zu der dazu passenden Aussage "Überraschend. Grün."

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