Der Glaubensbaum blüht in der Fastenzeit Sankt Maria deutet alte Bekenntnisformel

Oft im Gottesdienst gebetet, aber selbst von frommen Christen kaum verstanden - das Glaubensbekenntnis. Predigten am Samstagabend bringen Licht in die Formulierungen.

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"Gottes eingeborener Sohn, das kapiert so doch kein Mensch", klagt ein Kirchenbesucher und schüttelt den Kopf. Immer wieder hörten die Mitglieder des Pastoralteams von Sankt Maria und Christkönig in der vergangenen Zeit die Bitte, das Glaubensbekenntnis zu erklären. Eine Predigtreihe in der Fastenzeit greift nun einige der Formeln auf, die Kirchenversammlungen in den ersten Jahrhunderten nach kontroverser Diskussion festgelegt hatten.

"Wenn wir das ganze Glaubensbekenntnis nehmen, wird das viel zu oberflächlich", erinnert sich Markus Waggershauser an die Besprechung im Team. So teilten der katholische Pastoralreferent und seine Kollegen nur die Abschnitte zu Jesus Christus auf. Die wesentlichen Inhalte erschließen und in heutiger Sprache zu erklären, das haben sie sich für die Fastenzeit zur Aufgabe gemacht.

Damit es aber keine einseitige Belehrung wird, können interessierte Zuhörer im Anschluss an den Samstagsgottesdienst um 18 Uhr in Sankt Maria mit dem Prediger ins Gespräch kommen. In einigen Gottesdiensten der Seelsorgeeinheit ist die Predigt auch am Sonntagmorgen zu hören.

Das Blumenschmuckteam machte sich ebenfalls Gedanken zum Thema und gestaltet einen "Glaubensbaum". Verwurzelt in der Bibel und der kirchlichen Tradition steht der Stamm für den Glauben, der immer neue Blätter, Blüten und Früchte hervorbringt. Mit Zetteln können Besucher der Marienkirche das Glaubensbekenntnis am Stamm auch unter der Woche durch eigene Glaubenssätze ergänzen - ein Zeichen der Verbundenheit und der Vielfalt in der Kirche.

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