Bürger küren Rechberghausen erneut zur Wohlfühlgemeinde

Rechberghausen hat es wieder geschafft. Zum zweiten Mal kürten die Bürger den Schurwald-Ort zu ihrer Wohlfühlgemeinde. An der Befragung hatten sich über 1200 Menschen in sechs Orten beteiligt.

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Feuer und Flamme, wie hier beim Sommerfest im Landschaftspark Töbele, sind die Bürger von Rechberghausen für ihre Gemeinde. Im NWZ-Ranking zur Aktion "Hier bin ich zu Hause" gaben die Bürger der Kommune Bestnoten. Am Ende wiederholte der Schurwaldort seinen Erfolg von vor zwei Jahren. Foto: Archiv/Staufenpress

Die Daten sind ausgewertet, das Ergebnis steht fest: Rechberghausen ist und bleibt die Wohlfühlgemeinde im Landkreis. So sehen es jedenfalls die Bürger des Schurwaldortes, die ihre Gemeinde zum zweiten Mal nach 2010 mit diesem Titel kürten. Mit einer Gesamtnote von 2,26 holte sich der Ort die Auszeichnung klar vor dem Göppinger Stadtbezirk Faurndau und der noch jungen Großen Kreisstadt Eislingen mit einem Notendurchschnitt von jeweils 2,63. Auf den Plätzen folgen Uhingen (2,68) und Ebersbach (2,8) vor Schlusslicht Donzdorf (2,81).

Das Ranking ist das Ergebnis einer Befragung von mehr als 1200 Bürgern in den sechs Orten. Sie wurde im Juni beziehungsweise im Juli im Zuge der Aktion "Hier bin ich zu Hause" durchgeführt. Bürger der Gemeinden hatten jeweils eine Woche lang den NWZ-Lesern ihre Lieblingsplätze gezeigt. Dazu fand jeweils eine große Familienparty in den sechs Orten statt, auf denen sich die Vereine präsentieren konnten. Zudem war stets für viel Unterhaltung gesorgt. Begleitet wurde die Aktion von einem Wettbewerb für Kinder (siehe Bericht unten).

Schon bei der Befragung 2010 ging Rechberghausen als Sieger hervor. Auch dieses Mal glänzt der Ort durchweg mit guten Noten. In der Bewertung der Einkaufsmöglichkeiten steht die Gemeinde mit der Note 1.6 besonders gut da. Nur die Große Kreisstadt Eislingen kommt hier mit 1.8 fast an die Rechberghäuser heran. Bestnoten gab es auch für den Zustand der Schulen, Kindergärten und den öffentlichen Personennahverkehr. Lediglich bei der Ärzteversorgung muss sich Rechberghausen den ersten Platz mit Schlusslicht Donzdorf teilen. Auffallend bei der Befragung ist die Bewertung der Spielplätze. Durchweg erhielten diese die schlechtesten Noten überhaupt. Zustand und das Image der Spielplätze scheinen in den Orten nicht gut zu sein. Mit einer 4.4 bewerteten die Donzdorfer gar die Anlagen für die jüngsten Mitbürger. Deutlicher geht es nicht mehr. Die Bürger des Lautertalstädtchens sehen hier wohl den dringendsten Handlungsbedarf. Auch in Eislingen scheint auf den Spielplätzen nicht alles in Ordnung zu sein. Die große Kreisstadt holte sich hier mit der Note 3.5 die zweitschlechteste Bewertung.

Relativ schlecht bewerteten die Befragten auch das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs in Donzdorf. Hier gab es mit einer 3.5 den miserabelsten Wert. Erstaunlich aber, dass auch die Ebersbacher, die im Gegensatz zu Donzdorf einen Bahnanschluss haben, mit einer 3.1 ebenfalls eine schlechte Note gaben. Möglich, dass hier auf die zum Teil schlechten Verbindungen in die Stadtteile aufmerksam gemacht wurde.

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