Blitzerwarner - praktische Helfer?

Die CDU/FDP-Koalition will die Blitzerwarner für fest installierte Radarfallen erlauben. Eine Umfrage unter Passanten in Göppingen zeigt: Die Meinungen zu diesem Thema gehen auseinander.

|
Vorherige Inhalte
  • Toni Neumann: "Ich fände es korrekt, wenn Blitzerwarner künftig erlaubt werden." 1/4
    Toni Neumann: "Ich fände es korrekt, wenn Blitzerwarner künftig erlaubt werden."
  • Stefanie Brom: "Ich finde es gut, wenn man gewarnt wird." 2/4
    Stefanie Brom: "Ich finde es gut, wenn man gewarnt wird."
  • Jordanis Kamarotlis: "Das finde ich gut, denn viele Leute erschrecken, wenn sie geblitzt werden." 3/4
    Jordanis Kamarotlis: "Das finde ich gut, denn viele Leute erschrecken, wenn sie geblitzt werden."
  • Janine Jäger: "Es sollten alle Mittel erlaubt sein, um gewarnt zu werden." 4/4
    Janine Jäger: "Es sollten alle Mittel erlaubt sein, um gewarnt zu werden."
Nächste Inhalte

Jordanis Kamarotlis findet die Legalisierung von Blitzerwarnern gut, denn der Fliesenleger aus Süßen hat oft miterlebt, wie sich die Leute erschrecken, wenn sie geblitzt werden. "Viele bremsen abrupt ab, andere verreißen das Steuer und kommen auf die Gegenspur. Dadurch entsteht nicht nur für die Fahrer, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer eine große Gefahr." Gerade auf bekannten Strecken, die überschaubar seien, sei man mit Routine unterwegs. Wenn dann plötzlich ein grelles Licht aufblitzt, "erschrickt man, weil man nicht ständig auf die Geschwindigkeit achtet." Janine Jäger findet, dass alle Mittel erlaubt werden sollten, um vor Blitzern gewarnt zu werden. Die 33-Jährige fügt jedoch hinzu, es dürfe außerhalb von Ortschaften deshalb nicht gerast werden. Die Altenpflegerin aus Salach glaubt, dass der Verkehr sicherer wird, wenn das Verbot von Blitzerwarnern gekippt würde.

Daniel Schneider aus Hattenhofen ist ähnlicher Meinung: "Wenn man sich an die Vorschriften halten muss, dann bringen Warnungen auch nichts." Der 19 Jahre alte Schüler findet, dass man selbst schuld sei, wenn man wegen zu hoher Geschwindigkeit geblitzt wird.

Friseurmeisterin Stefanie Brom findet es gut, wenn man gewarnt werden kann. Da stationäre Blitzer sowieso an gefährlichen Stellen wie engen Kurven stünden, werde durch frühzeitiges Warnen vor den Radarfallen auch vor der Gefahrenstelle gewarnt. "Dadurch wird das Unfallrisiko verringert", ist sich die 23-Jährige aus Göppingen sicher. Sie glaubt, man passe dann umso mehr im Straßenverkehr auf.

Auch der 29-Jährige Toni Neumann ist dafür, dass Blitzerwarner erlaubt werden. Auch wenn Blitzer einen Sinn hätten, wisse jeder Einheimische, an welcher Stelle die Starenkästen stünden. Jedoch hat der Gerüstbauer Zweifel, ob das Verbot wirklich aufgehoben wird.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

28-Jähriger mit Messer schwer verletzt

Ein Beziehungsstreit endete am Mittwochabend in Eislingen mit einer schweren Stichverletzung am Hals. weiter lesen