Bitte um Erhalt von Sanitätsstelle bei Polizei

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Die Sanitätsstelle der ehemaligen Bereitschaftspolizei in Göppingen soll zum ersten September aufgelöst werden. Diesen Beschluss bittet der Vorsitzende des örtlichen Arbeitskreises Polizei, Rainer Staib, den Vorsitzenden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Kreis, Peter Hofelich, noch einmal zu überdenken. "Wird hier an der falschen Stelle gespart?", fragt Staib in einem Brief an Hofelich. Bei einem Trainingsunfall sei künftig die örtliche Rettungsleitstelle zuständig, die über mindestens einen zusätzlichen Anruf informiert werden müsse. Nach erfolgter Verständigung müsse der Rettungswagen anfahren und sich auf dem Gelände nach dem Weg zum Unglücksort durchfragen. Dies sei alles Zeit, die dem Verletzten fehle. Was das bedeute, werde sich leider erst zeigen, wenn ein Unfall eintritt.

Staib stellt diese Praxis infrage. Große Unternehmen müssten einen Betriebsarzt vorhalten. "Eine Dienststelle, an der Einsatzeinheiten und Spezialkräfte mit weit über eintausend Beschäftigen ihre Aus- und Fortbildung durchführen, benötigt eine solche ärztliche Absicherung nicht?", fragt der Vorsitzende des Arbeitskreises. Vor allem die gefährliche Tätigkeit bei der Polizei verlange nach einer schnellen ärztlichen Versorgung an Ort und Stelle. Auf diese Notwendigkeit solle Hofelich seine Kollegen und den Innenminister des Landes nochmals hinweisen.

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