Bildung: "Wir machen nicht nur bla bla" Mink-Bürsten steht im Finale um Preis

Wenn am Montag in Berlin zum ersten Mal der IHK-Bildungspreis vergeben wird, dann zählt auch Mink-Bürsten zu den handverlesenen Finalisten.

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Das Thema Aus- und Weiterbildung nimmt die Firma Mink-Bürsten aus Jebenhausen nicht auf die leichte Schulter. "Wir machen nicht nur bla bla", sagt Peter Zimmermann, geschäftsführender Gesellschafter der Firma. Und so räumt er dem Unternehmen auch gute Chancen ein, am Montag den bundesweiten IHK-Bildungspreis zu erhalten. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und die Otto Wolff Stiftung schreiben den Preis in diesem Jahr erstmals aus. Mink Bürsten ist einer von drei Finalisten in der Kategorie 50 bis 500 Mitarbeiter. 180 Unternehmen hatten sich für diese Kategorie beworben, so Zimmermann.

Mink-Bürsten hat 350 Mitarbeiter. Nach der Ausbildung wird das Thema Bildung nicht ad acta gelegt. Die Mitarbeiter werden regelmäßig weitergebildet. Seit sieben Jahren gibt es eine kleine Mink-Akademie. 38 Seminarangebote gebe es in diesem Jahr, sagt Zimmermann. Mit fünf Angeboten habe die Firma angefangen. Der geschäftsführende Gesellschafter erklärt, dass sich in den vergangenen sieben, acht Jahren beim Thema Bildung in der Firma einiges verändert habe. Damals seien sie unzufrieden gewesen mit der Situation. Jetzt klingt das ganz anders: Zimmermann wirkt überzeugt, wenn er über Weiterbildung in seiner Firma spricht. "Die überlässt man nicht dem Zufall." Themen seien unter anderem Qualität, Teamarbeit und Kundenbetreuung. Ein- bis zweimal im Jahr nehmen die Mitarbeiter an Seminaren teil. Alle finden während der Arbeitszeit statt. Ein wichtiger Aspekt sei die bunte Mischung, so dass die einen von den anderen lernen können und gegenseitiges Verständnis erwachse. Auch die Führungsebene nehme an den Weiterbildungen teil: "Aber sicher, auch der Herr Zimmermann sitzt dabei", sagt er.

"Die Mitarbeiter finden Spaß daran", schildert Zimmermann und ergänzt, dass diese sich auch einbringen bei der Themenfindung für Seminare. "Mit den Seminaren ist es nicht getan", wichtig sei auch die weitere Umsetzung im Alltag, resümiert Zimmermann. Zwei leitende Mitarbeiter fliegen am Montag nach Berlin und werden dort von der SPD-Bundesabgeordneten Heike Baehrens zum Finale begleitet, während hier in Göppingen sicher einige Daumen gedrückt werden.

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