Bestürzung über Christian Stähles "Verbalausfälle"

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Mit "Bestürzung, Entrüstung und Abscheu" haben die Mitglieder der Gemeinderatsfraktionen von FDP/FW, Freien Wählern (VUB), Bürgerallianz (BAG) und CDU auf "die verbalen Ergüsse" des Linke-Stadtrats Christian Stähle gegen die Stadtverwaltung und die Erste Beigeordnete Gabriele Zull reagiert. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Die vier Fraktionen stellen zusammen 26 Stadträte - das ist mehr als die Hälfte der Mitglieder im Göppinger Gemeinderat.

Stähle hatte OB Guido Till, Bürgermeisterin Zull (beide parteilos) und der CDU ein "unprofessionelles und beschämendes Verhalten" im Umgang mit Rechtsextremen vorgeworfen. Diesem Vorwurf treten die vier Fraktionen in ihrer gemeinsamen Erklärung mit Nachdruck entgegen. Die Stadt Göppingen, vertreten durch den OB, die Erste Beigeordnete und alle Stadträte bis auf Stähle "haben in den vergangenen Jahren immer versucht, jedwede Form des Extremismus einzudämmen". Dazu habe die Stadt unter anderem "das herausragende und vielfach ausgezeichnete Programm ,Vielfalt tut gut aufgelegt und in hervorragender Art und Weise umgesetzt". Deshalb, so die Vertreter von FDP/FW, Freien Wählern, BAG und CDU, sei es "absolut nicht gerechtfertigt von Stähle, in derartigen provokativen Verbalausfällen zu entgleisen". Was die Stadt brauche, sei ein Bündnis "gegen Extremismus jeglicher Art".

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Kommentare

10.03.2012 18:04 Uhr

Nazis einbinden? Wieviel Dummheit gehört dazu? Dazu sagte unsere Bundeskanzlerin zu den Nazi-Opfern...

„Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.“ Das sollten sich ALLE GÖPPINGER VERANTWORTLICHEN von der Spitze durchgängi nach unten ENDLICH ZU HERZEN NEHMEN. Sonst bleiben die schönsten Reden primitivste Makulatur und die Nazis reiben sich die Hände.

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07.03.2012 12:00 Uhr

Umarmen?

Es geht doch nicht darum, die rechten Extremisten zu bekehren oder zu integrieren.
Wer sich dieser Illusion hingibt, sollte besser Wachtürme verteilen.
Es geht um klare Verbote und Einschränkungen des Betätigungsfeldes dieser braunen Rattenfänger!
Dem Gedankengut dieser Herren und Damen, das leider mit dem ganz rechten Rand einiger anderer Parteien überlappt,
z. B. in Fragen wie der Oder-Neise Linie oder im Umgang mit den Asylgesetzen unseres Landes, ist leider nicht mit Argumenten beizukommen.
Wenn Unions- oder FDP- Abgeordnete in den Burschenschaften und Corps Mitglied sind, haben sie ebenfalls Anteil an diesem Gedankengut.
Oder um es deutlich zu sagen:
Wer diese Brauen Masse umarmt, weiß am Ende nicht mehr, wo der Unterschied ist!

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07.03.2012 11:12 Uhr

Göppingen macht das offenbar schon richtig, indem auf Einbindung

statt Ausgrenzung gesetzt wird.
Ausgrenzung treibt die ausgegrenzten Jugendlichen und jungen Erwachsenen erst in die Arme extremistischer Kreise.

Da macht es ggf. eher Sinn, diese "zu umarmen", so dass sie den Arm gar nicht mehr zum Gruß heben können und sich einfach andere Leitbilder aneignen.

Das gefällt natürlich den Linksextremen (Rotfaschisten) nicht, welche ja ebenfalls die Konfrontation und das öffentliche Aufsehen suchen.
Die Linke sucht offenbar Themen, womit sie sich profilieren kann und ist ja da als Trittbrettfahrer bekannt.

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07.03.2012 10:29 Uhr

Gute alte Zeit

Ja früher war es da schon besser, Herr Ulmer:

http://www.youtube.com/watch?v=QGnoairJOzs

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07.03.2012 10:18 Uhr

Christian Stähle - man muß auch Verständnis aufbringen

Gegenüber Christian Stähle, offizieller Vertreter der SED-Nachfolger Partei Die Linke muß man auch Verständnis aufbringen.

Bei einem Parteiprogramm 'Wohlstand für alle' (also auch für die, die keine Lust zum arbeiten haben) und einem Führungskader in Berlin der die Meinung vertritt 'Wege in den Kommunismus müssen ausprbiert werden' ist man doch froh, wenn man ein vermeintliches Thema um sich zu profilieren ausgespäht hat.

Angst kann einem allerdings machen, das Stähle zu seiner Person schreibt:
(..) Zur Zeit arbeite ich als selbständiger Therapeut und freiberuflich als Schulpsychologe in Stuttgart. (..)
http://gemeinderat.die-linke-goeppingen.de/zur-person-2/

Mit welchem hypersozialen Gedankengut hier Schüler therapiert werden bleibt der eigenen Phantasie überlassen.

Alles wird gut!

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07.03.2012 09:58 Uhr

Der Christian Stähle von der Linken - mal wieder Show-Time

Schon klar, dass das dem Linken Politiker Christian Stähle nicht gefällt:

(..) Deshalb, so die Vertreter von FDP/FW, Freien Wählern, BAG und CDU, sei es "absolut nicht gerechtfertigt von Stähle, in derartigen provokativen Verbalausfällen zu entgleisen". Was die Stadt brauche, sei ein Bündnis "gegen Extremismus jeglicher Art". (..)

Als offizieller Vertreter der SED-Nachfolgepartei Die Linke kann man augenscheinlich nicht 'gegen Extremismus jeglicher Art' sein.
Extremismus, der einen nach oben bringt bzw. das 'Oben Bleiben' sichert ist augenscheinlich 'salonfähig' geworden.
Nicht ohne Hintergrund fehlt auch augenscheinlich im Koalitionsvertrag der Grün-Roten Regierung 'Linksextremismus'. 'Dafür' wurde der genau so verwerflichen 'Rechtsextremismus' aufgeführt.

Augenscheinlich eine Gemeinsamkeit 'sozialer' Parteien.
Betriebsblindheit auf dem 'linken' Auge.

Alles wird gut!

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07.03.2012 09:58 Uhr

Aber wenns hilft!

Ich möchte Herrn Stähles Äußerungen nicht bewerten.
Doch anscheinend hat er einen Nerv an einem sehr fauligen Zahn getroffen.
Zumindest die Empörung und geschlossene Frontlinie der Beleidigten lassen darauf schließen.
Mit Einlullen und "Unter den Teppich kehren" ist noch kein Nazi von seinem Tun abgehalten worden.
Das Regelmäßig genannte Argument, dass im Kreis ja nichts passiert sei, hilft nicht weiter.
Nur weil die Nazis im Kreis Göppingen zumindest so viel Hirn haben, um nicht ins eigene Nest zu sch..., bedeutet es noch nicht, dass sie harmlose Kuscheltiere sind!

Wenn die Union und ihre parteilosen Steigbügelhalter Till und Zull keine gemeinsame Linie zusammen mit ALLEN interessierten Gruppen gegen rechte Gewalt mittragen möchten, so sollen sie dies nicht mit fadenscheinigen Argumenten tun.
Gallopierende Ausschließeritis, weil man Probleme hat, sich mit der Antifa oder weiteren unabhängigen Gruppen an den Tisch zu setzen?
Oder weil man seine eigenen Wähler und Mitglieder trifft?

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07.03.2012 09:02 Uhr

Herr Stähle und seine verbalen Entgleisungen

Herr Stähle von der Linkspartei ist seit längerem dafür bekannt, dass er zu teils massiven verbalen Entgleisungen neigt und populistisch Themen für sich und seine Parteigenossen instrumentalisiert. Derzeit nutzt Herr Stähle einfach die rechten Umtriebe im Kreis Göppingen, um sich und seine politisch bedeutungslose Partei wieder ins Gespräch zu bringen.
Aber was sich Herr Stähle da immer und immer wieder leistet und die andauernden Sticheleien gegen verdiente Stadtratsmitglieder gehen eindeutig zu weit.
Es wird höchste Zeit, dass Hr. Stähle einmal deutlich die Schranken aufgezeigt werden und er im Stadtrat nicht mehr fast Narrenfreiheit genießen kann und auf solch populistische und dumpfe Art und Weise zu polarisieren.

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