Besondere Frauen sollen gewürdigt werden

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Der Interkulturelle Frauenrat Göppingen begrüßt den städtischen Vorschlag, die besonderen Leistungen von Göppinger Frauen im öffentlichen Raum herauszustellen, wie es im Kulturausschuss beschlossen wurde. Elf mutige und aktive Frauen sollen vorgestellt und mit Tafeln im Stadtgebiet gewürdigt werden: von Mathilde Brückner, der ersten Gemeinderätin Göppingens im Jahr 1922, über Helene Remppis, die mit ihrer Unterstützung von notleidenden Frauen nach dem Zweiten Weltkrieg die Frauenarbeit vorantrieb, über Künstlerinnen und Firmenleiterinnen wie Thekla Landerer, Caroline Märklin und Friederike Wackler bis hin zu Inge Auerbacher, die trotz ihrer Verfolgung in der Nazizeit jahrzentelange Versöhnungsarbeit im In- und Ausland geleistet hat.

Göppingen könne stolz auf seine Frauen sein, und eine öffentliche Würdigung, wie sie in anderen Gemeinden im Umland, beispielsweise in Eislingen oder Stuttgart schon lange existiert, stehe auch Göppingen gut an, heißt es in einer Pressemitteilung des Interkulturellen Frauenrats Göppingen.

Dort wünscht man sich, dass im Laufe der Zeit weitere Frauen in diesem Rahmen präsentiert werden - denn Göppingen verfüge über weit mehr bemerkenswerte Frauen. Ihre Leistungen nun zu präsentieren sei ein wichtiger Schritt zu einer gleichberechtigten Gesellschaft, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

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