Bergtraining für den Barbarossalauf

Nur noch wenige Tage, dann heißt es wieder: „Der Berg ruft“. Am 5. Mai findet zum dritten Mal der Barbarossa-Berglauf in Göppingen statt. Von der Werfthalle geht es auf den Hohenstaufen und dann wieder zurück. Seit Februar finden sonntags Trainingsläufe für diesen anspruchsvollen Halbmarathon statt.

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Wie hier auf dem Archivbild trainiert wieder das Ausdauersportteam Süßen im Schlater Wald für den Barbarossalauf, der am 5. Mai stattfindet.  Foto: 
9 Uhr im Schlater Wald auf dem Parkplatz bei der Eiche. Der Parkplatz ist restlos belegt. Über 60 Läufer haben sich an diesem kühlen und nebeligen Sonntagmorgen aufgemacht, um wieder beim Berglauftraining des Ausdauersportteams Süßen dabei zu sein. Es ist mittlerweile der neunte Sonntagslauf zur Vorbereitung auf den Barbarossa Berglauf. Das Trainingspensum wird etwas zurück gefahren. Vergangenen Sonntag war die Originalstrecke des Barbarossalaufs mit über 2,5 Stunden reiner Laufzeit der Höhepunkt und anstrengendste Teil des Trainings. „Wir laufen heute etwa eine Stunde und 55 Minuten“, informiert Lauftrainer Uli Kielkopf zu Beginn, erläutert noch kurz die vorgesehene Trainingsstrecke, dann geht es los.

Die Truppe setzt sich in Bewegung. Zunächst alle gemeinsam, dann nach wenigen hundert Metern, setzen sich die beiden schnelleren Laufgruppen ab. Es geht stetig bergauf durch den Wald hoch zum Grünenberg. Auf der Kreisstraße 1438 halten sich die Läufer nach rechts in Richtung Unterböhringen. Am Wanderparkplatz führt ein schmaler Trampelpfad hoch zum Fränkel. Der Regen der letzten Stunden hat den Weg aufgeweicht. Viele gehen dieses Stück  - aus Vorsicht. Keiner will sich jetzt einen Bänderriss oder eine Dehnung holen. Schade, dass an diesem Morgen über Wald und Wiesen der Nebel hängt. Vom Fränkel hat man sonst bei gutem Wetter einen fantastischen Blick über Schlat. Nun ist der Weg wieder breit und gut geschottert. Es geht durch den Wald. Das Aroma von frischem Bärlauch liegt in der Luft. Vogelgezwitscher und die Stimmen der Läufer, die sich trotz flotten Laufschritts angeregt unterhalten, vermischen sich. Am Wasserberg vorbei durch das Rommental ist nach knapp zwei Stunden der Parkplatz an der Eiche wieder erreicht. Zufriedene Gesichter bei den Läufern. Alle fühlen sich wohl, der Lauf hat Spaß gemacht.

Kommenden Sonntag, 28. April,  ist zum Abschluss der Kirschblütenlauf in Richtung Schlat und Fuchseckhof vorgesehen. Für Lauftrainer Uli Kielkopf steht nicht nur die sportliche Komponente im Vordergrund, Naturerlebnisse eingeschlossen. „Laufen muss Spaß machen – und alle Sinne ansprechen“, so Kielkopfs Credo. Die langen Läufe an zehn Sonntagen haben die Teilnehmer des Vorbereitungstrainings für den Barbarossalauf fit gemacht. Der 60-Jährige hat zusammen mit den anderen Laufbetreuern unterschiedliche Laufstrecken ausgewählt. So wurden an den insgesamt zehn Trainingssonntagen nicht nur etliche Höhenmeter und zahlreiche Kilometer bewältigt, sondern auch verschiedene Natureindrücke vermittelt.

Zum ersten Mal will Luise an den Start beim Barbarossalauf gehen. Für diese sportliche Herausforderung fühlt sie sich nun gut vorbereitet. „Alleine würde ich nie über zwei Stunden laufen“, gibt die 47-Jährige aus Nenningen ehrlich zu. Die 59-jährige Annemarie aus Bad Boll schätzt am Training die unterschiedlichen Laufstrecken. Vor zwei Jahren sei sie das erste Mal einen Halbmarathon gelaufen und fügt hinzu: „Das Laufen in der Gruppe macht zudem viel mehr Spaß als allein zu trainieren.“ Und Bernhard ist ganz begeistert: „Ein Teil der Strecke kannte ich vorher noch gar nicht.“ 
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Barbarossa-Berglauf 2013

Der Barbarossa-Berglauf der NWZ in Göppingen startet am Sonntag, 5. Mai 2013.

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