Benefizschwimmen: 750 Teilnehmer schaffen 1368 Kilometer

Erschöpft und glücklich stiegen am Sonntag die Teilnehmer am 25-Stunden-Schwimmen aus der Badearena. Sie hatten zusammen 1368 Kilometer geschwommen. Ein klarer Sieg für die gute Sache, der nach ersten Schätzungen 12.000 Euro einbrachte.

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25 Stunden Schwimmen im Hallenbad Göppingen.  Foto: 

Dass sie mit ihrem Freund eigens aus Kiel angereist war, hat sich für Franziska Schwarzkopf gelohnt. Mit 40 Kilometern war die 28-Jährige, die aus Göppingen stammt und seit neun Jahren in Kiel lebt, die beste Schwimmerin beim 25-Stunden-Schwimmen in den Göppinger Barbarossa-Thermen. Als Diplom-Ozeanografin hat sie auch beruflich mit Wasser zu tun. Ihr folgten auf dem zweiten und dem dritten Platz: Heidi Hoss aus Bartenbach mit 26 Kilometern und Kornelia Spieth aus Heiningen mit 25,35 Kilometern.

Bei den Männern holte Maximilian Österreicher aus Uhingen vom Schwimmverein 04 den Sieg. Der 16-Jährige schaffte 40,35 Kilometer. Ben Dangelmayr (17) aus Ottenbach belegte mit 40 Kilometern den zweiten, Markus Klingler aus Uhingen mit 35 Kilometern den dritten Platz. Rekordverdächtige 750 Teilnehmer hatten rund 1000 Starts hingelegt, um den Spendentopf zu füllen. Dabei waren die jüngsten Schwimmer Jonak Rienhardt und Marie Schonstein gerade mal sieben Jahre alt. Die ältesten, die sich für die gute Sache ins Zeug legten, waren die 88-jährige Elvira Steinbrenner und der 81-jährige Heinz Bräunle, beide aus Göppingen.

Das NWZ-Familienschwimmen entschied die Familie Tonn aus Wangen mit 13,3 Kilometern für sich. Auf Platz 2 und Platz 3 landeten die Familie Marburger aus Göppingen mit 11,35 Kilometern und die Familie Kümmerle aus Ebersbach mit 4,55 Kilometern. Das Promi-Mannschaftsschwimmen haben die Leos, die Jugendorganisation des Göppinger Lions Clubs, gewonnen. EVF und Diakonie folgten auf Platz 2 und 3. Auch das NWZ-Team hat sich nach Meinung des Moderators Thomas Kießling mit dem vierten Platz sehr achtbar geschlagen. "Eine tolle Veranstaltung für eine gute Sache", beschreibt er den Verlauf der Benefizaktion.

Auch der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till, der das 25-Stunden-Schwimmen am Samstag eröffnet hatte, war voll des Lobes für die Benefiz-Veranstaltung. Genau so zeigte sich Lions-Club-Präsident Remo Steiner begeistert: "Da herrschte eine sehr gute Stimmung und es war ein sehr schönes Miteinander." Steiner hat es ein Highlight in den Nachtstunden angetan, als das Badwasser in gelb-grüne Beleuchtung getaucht war. Aber nicht nur die Schwimmer hatten Höchstleistungen zu bringen. Auch die zahllosen ehrenamtlichen Helfer waren immens gefordert. Darunter die Mitglieder des TSV Bartenbach, die 25 Stunden lang die Bahnen der Teilnehmer gezählt haben, oder die Rettungsschwimmer der DLRG-Ortsgruppen aus Faurndau und aus Eislingen, die für die Sicherheit zuständig waren. Nicht zu vergessen das Personal der Barbarossa-Thermen. Der Erlebnis-Bereich und der Wellness- und Sauna-Bereich hatten 25 Stunden lang geöffnet.

Veranstalter waren der Lions Club Göppingen, der die Idee zu der Benefizaktion hatte, mit Unterstützung der Barbarossa-Thermen und der NWZ. Der Gesamterlös - auch die Sponsoren-Einnahmen und Spenden - kommt der Kinder- und Jugendförderung zu Gute, je zu einem Drittel dem TSV Bartenbach, einem Jugendprojekt des Lions Clubs und der NWZ-Aktion "Gute Taten". Nach ersten Schätzungen haben sich die Erwartungen der Veranstalter erfüllt und es landeten 12.000 Euro im Spendentopf.

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