Bei Kinderfesten trotzten bunte Umzüge den Regenwolken

Göppingens Jüngste standen am Wochenende gleich doppelt im Mittelpunkt: Kinderfeste in Jebenhausen und Bartenbach standen auf dem Programm. In bunten Kostümen trotzten sie dem trüben Wetter.

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  • Einfach märchenhaft, der Umzug in Bartenbach (links). In Jebenhausen zeigte sich die Jugend auch sportlich. Fotos: Verena Herwig, Staufenpress 1/2
    Einfach märchenhaft, der Umzug in Bartenbach (links). In Jebenhausen zeigte sich die Jugend auch sportlich. Fotos: Verena Herwig, Staufenpress
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Blasmusik hörte man beim Bartenbacher Umzug schon von Weitem, und schließlich kamen auch die Märchenfiguren in Sicht: Tapfere Sindbads mit Säbeln, grasgrüne Froschkönige und Prinzessinnen in rosa Gewändern entführten die Zuschauer in die "Welt der Märchen". Und siehe da: Als hätte eine gute Fee ihre Finger im Spiel gehabt, endete der Niederschlag gerade noch rechtzeitig zum Umzug. Statt Wassertropfen regnete es Schokotaler vom Goldmariechen - ein guter Zauber, fanden die Kinder. Auch Schneewittchen und die sieben Zwerge kamen zum Umzug ins Tal. Ihre böse Königin verteilte "vergiftete" Apfelschnitze an die Zuschauer. Erstickt ist daran aber nicht einmal das schöne Schneewittchen.

Neben Märchenfiguren nahmen am Festzug auch Musikkapellen, Feuerwehr und einige Vereine teil, darunter auch der TSV Bartenbach und der Traktoren- und Traditionsverein mit einem Korso historischer Landmaschinen. Der Himmel wollte trotz leuchtender Farben auf der Straße nicht aufklaren. Daher wurden die anschließenden Aufführungen in die Turn- und Festhalle verlegt. Bürgermeisterin Gabriele Zull hielt die Festrede in Bartenbach. Das Maientagslied "Geh aus mein Herz und suche Freud" sangen anschließend Groß und Klein gemeinsam. Es folgten die lang geübten Vorführungen der Kinder, zum Beispiel Sindbad der Seefahrer.

Ebenso beim traditionellen Kinderfest in Jebenhausen: Auch hier hatte es bis in den Mittag geregnet, Zuschauer und Teilnehmer beim Umzug blieben aber verschont. Dennoch war die Festwiese bei der Waldeckschule feucht, weswegen es spontan in der Wasenhalle hieß: Kinder rauf, Bühne auf.

Auch die Jebenhäuser boten dem wolkenverhangenen Himmel die Stirn: Die Farbenfee des Katholischen Kindergartens Bruder-Klaus verzauberte Kinder in blauen, gelben und roten Kostümen. Vom "Kinderhaus Wieseneck" gab es bärtige Räuber, die schließlich mit den Bremer Stadtmusikanten um ein Lagerfeuer tanzten. Die Grundschüler der Blumhardt-Grundschule traten verkleidet als grüne Frösche und tanzende Katzen auf.

Da die Kapazität der Wasenhalle den vielen Zuschauern nicht gewachsen war, wurde auch hier spontan improvisiert: Vor jeder Aufführung wurden die vorführenden Gruppen angekündigt, so dass Eltern wussten, wann ihr Nachwuchs an der Reihe war. So rotierten die Zuschauer in der Wasenhalle nach jeder Aufführung von innen nach außen und von außen nach innen.

Auch der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till war mit Nachwuchs vor Ort. Im Gespräch betonte er, wie wichtig solche Feste für die Identifikation der Bevölkerung mit ihren Kindern seien. Durch Veranstaltungen wie das Jebenhäuser Kinderfest nehme sie Anteil an ihren Kindern. "Dorffeste sind sehr wichtig, ich hoffe, dass sie uns lange erhalten bleiben."

Auch an vielen anderen Orten im Kreis Göppingen wurde gefeiert, so etwa auf den Filsterrassen in Eislingen, beim Stadtfest in Donzdorf, dem Starenfest in Heiningen, bei der 600-Jahr-Feier in Birenbach sowie in Aichelberg und Ebersbach-Roßwälden.

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