Autohaus Ratzel investiert Millionen in Anbau

Rund 3,5 Millionen Euro hat das Autohaus Ratzel in Zell u. A. in einen Neubau investiert. Dort präsentiert das Unternehmen nun Neufahrzeuge - ein Meilenstein für das familiengeführte Unternehmen.

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Der Neubau in Zell - in dem neuen Ausstellungsraum hat das familiengeführte Unternehmen rund 3,5 Millionen Euro investiert. Anfang des Jahres sind die Mitarbeiter eingezogen.  Foto: 

"Wir haben die Zukunft im Blick", sagt Frieder Ratzel, der gemeinsam mit seiner Schwester Stephanie das gleichnamige Autohaus in Zell führt. Das zeige sich nicht nur am jüngsten Neubauprojekt, in das das Unternehmen rund 3,5 Millionen Euro investiert hat, sondern auch schon in den Jahren zuvor. Auch Seniorchef Friedrich Ratzel, der die täglichen Aufgaben weitgehend an seine Kinder abgegeben hat, bewies schon immer Weitblick. Das Autohaus, das es seit 1950 gibt und seit 1972 am Standort in Zell ist, wurde immer wieder erweitert und gleichzeitig modernisiert. So sorgt das hauseigene Blockheizkraftwerk für einen Teil der Stromversorgung im Betrieb. Auch die Heizungsanlage wurde damals modernisiert.

Beim jetzigen Neubau wurde auf ökologische Aspekte geachtet, auch wenn einzelne Elemente wie eine Solaranlage erst noch folgen werden. Anfang des Jahres ist das Verkaufsteam für Neufahrzeuge umgezogen - samt Geschäftsleitung. "Wir fühlen uns alle sehr wohl hier", berichtet Frieder Ratzel. Alles wirkt sehr hell und freundlich, durch die großen Fenster strahlt die Sonne auf die verschiedenen Fahrzeugmodelle und lässt sie im schönen Glanz erstrahlen. Gleichzeitig hat man von hier aus einen schönen Blick in die Natur rund um das Autohaus, wenn man im neu gestalteten Wartebereich einen Kaffee trinkt, während man während Servicearbeiten auf sein Fahrzeug wartet. "Uns ist wichtig, dass sich die Kunden wohl fühlen", berichtet Frieder Ratzel - eben nicht nur in der Wartelounge, sondern auch im Dialog mit den nunmehr rund 90 Mitarbeitern, die sich um die Anliegen der Kunden in der Werkstatt kümmern oder auch bei einem Fahrzeugkauf den Kunden beraten.

Während des Neubaus waren die Mitarbeiter immer wieder in den Prozess eingebunden und wurden informiert. "Wir haben in regelmäßigen Abständen Info-Abende gemacht und waren vor Ort auf der Baustelle", erklärt der Firmenchef. Überhaupt sei die Philosophie, den Zusammenhalt der Mitarbeiter und die Identifikation mit dem Autohaus zu forcieren. Regelmäßige Unternehmungen auch außerhalb der täglichen Arbeit steigere die Teamfähigkeit, ist sich die Unternehmensführung einig.

Durch den Neubau gibt es eine etwas geänderte Struktur was die Unternehmensteile betrifft - das sei einer der großen Vorteile für den Kunden. "Wir haben die Bereiche jeweils logischer aufgeteilt, sodass sowohl der Kunde aber auch wir Mitarbeiter kürzere Wege haben", erklärt Frieder Ratzel. So seien die VW-Pkw-Neufahrzeuge und die Werkstatt-Annahme der VW- und Audi-Fahrzeuge für den Kundendienst künftig im Neubau auf der einen Seite der Göppinger Straße zusammengefasst. Auf der anderen Seite, dort wo die Verkaufsberater bisher ihre Schreibtische hatten, werden nun die Gebrauchtwagen und die VW-Nutzfahrzeuge verkauft. Auch die Karosserie-Abteilung ist dort zu finden.

Die VW-Zentrale in Wolfsburg sei von dem Neubau begeistert. "Wir haben sehr gutes Feedback von dort erhalten", freut sich Frieder Ratzel und berichtet von einer ohnehin sehr engen Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller, mit dem das Unternehmen schon seit vielen Jahrzehnten sehr vertrauensvoll kooperiert. "Mit dem Neubau haben wir auch die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens gesichert", erklärt Frieder Ratzel - das sei ein besonderes Anliegen. "Wir sind stolz darauf, bis heute ein familien- und inhabergeführter Betrieb zu sein", sagt Frieder Ratzel.

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