Auszeichnung für Frieder Birzele

Der Göppinger Frieder Birzele war über viele Jahre Vorsitzender des Präsidiums des Diakonischen Werks Württemberg. Jetzt wurde er verabschiedet - m it großem Dank für großes ehrenamtliches Engagement.

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Dank für großes Engagement: Landesbischof Frank Otfried July (re.) verleiht Frieder Birzele (mit seiner Frau Irene) die Johannes-Brenz-Medaille.  Foto: 

Der Göppinger Sozialdemokrat Frieder Birzele war nicht nur Landesminister, Landtagsvizepräsident und Abgeordneter. Birzele hat jetzt nach zehn Jahren auch das Amt als Vorsitzender des Präsidiums des Diakonischen Werks Württemberg abgegeben. Bei der Mitgliederversammlung des Wohlfahrtsverbands verabschiedeten ihn die Leitungsgremien mit großem Dank. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Landesbischof Frank Otfried July verlieh Frieder Birzele dafür die Johannes-Brenz-Medaille. "Eigentlich sind dafür 30 Jahre ehrenamtliches Wirken Voraussetzung, aber Ihr außerordentlicher Einsatz zählt mehrfach", sagte July mit einem Augenzwinkern. Der Bischof dankte Birzele im Namen der Landeskirche, "aber auch ganz persönlich und von Herzen". Er denke an manche persönliche Gespräche und Diskussionen. Für die Kirche sei es wichtig, engagierte Menschen zu haben, die in den Feldern Recht, Politik und Bildung arbeiten. "Sie haben sich um die Diakonie in Württemberg und damit auch um die Landeskirche verdient gemacht", bescheinigte er dem Göppinger.

Auch die Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) würdigte die Verdienste Birzeles. Sie sei dankbar, immer wieder Birzeles Rat für die politische Arbeit einholen zu können. Während des Balkankriegs habe er als Innenminister des Landes die Zuwanderung von Flüchtlingen souverän gesteuert und "bundesweit Maßstäbe in der Bekämpfung Rechtsextremer" gesetzt.

Altpeter betonte, dass es sie "als Sozialministerin ganz besonders freut, dass Birzele sein politisches und gesellschaftliches Wirken abgerundet hat mit dem Engagement in der Wohlfahrtspflege". Georg Ottmar, Dekan in Weinsberg und Birzeles Kollege im Präsidium, lobte Frieder Birzele als einen "ausgesprochen souveränen, wohlüberlegten, strategisch denkenden und zugleich den Aufgaben und Zielen der Diakonie eng verbundenen Vorsitzenden des Präsidiums".

Bei seinen Dankesworten betonte Frieder Birzele, dass Engagement auch viel Freude bereite und eine persönliche Bereicherung mit sich bringe.

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