Ausstellung zum Kriegsausbruch im Jahr 1914

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Eine Ausstellung im Stadtmuseum Ebersbach zeigt von heute an, welche Wünsche und Hoffnungen die Menschen im unteren Filstal bei Kriegsausbruch hatten.  Foto: 

In seiner großen Jahresausstellung widmet sich das Ebersbacher Stadtmuseum dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im unteren Filstal. Vernissage der Ausstellung mit dem Titel "Das Jahr 1914. Menschen - Hoffnung - Krieg" ist heute um 19.30 Uhr in der Alten Post. Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, 16. November.

100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird im Ebersbacher Stadtmuseum gezeigt, wie das Jahr 1914 für die Menschen im unteren Filstal zunächst ein gutes Jahr zu werden versprach. Der Kriegsausbruch veränderte jedoch ihr Leben so schnell und so radikal wie noch kein Krieg zuvor und läutete das Ende einer Epoche ein.

Die Ausstellung geht der Frage nach, was die Menschen bewegt hat und vor allem, welche Wünsche und Hoffnungen sie 1914 hatten - zuhause und an der Front. Was wissen wir von ihnen, wer waren sie? Bilder, Zitate und ungewöhnliche Objekte führen das Weltkriegsjahr 1914 vor Augen.

Ein Zitat aus den Lebenserinnerungen des späteren Bürgermeisters und Landrats Gustav Seebich (1899-1985) sei hier stellvertretend für viele angeführt: "Erster Mobilmachungstag war der 2. August 1914. Der Maurer Wilhelm Dilli, Trommler bei der Feuerwehr, ging mit Trommelwirbel durch das Dorf und verkündete die allgemeine Mobilmachung. Wir verspürten, dass eine andere Zeit im Anbruch war."

Info Öffnungszeiten: Do. 14-18 Uhr, So. 14-17 Uhr (bis 16.November) im Stadtmuseum "Alte Post" in der Martinstraße 10 in Ebersbach.

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