AUSFLUGSTIPP: Vieles ist echt Blech

Vor allem altes Blechspielzeug - aber auch andere Spielsachen - sind bis zum 2. Februar in einer Ausstellung im Ehinger Museum zu sehen: Es sind alles Dinge, die einst die Kinderherzen erfreuten.

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Der frühere Sternwirt Hupfauf war Hobbybastler. Sein hölzernes Riesenrad haben seine Nachkommen der Museumsgesellschaft vermacht. Erstmals ist es öffentlich im Museum Ehingen zu sehen. Die Ausstellung heißt "Blechspielzeug aus Privat- und Museumsbeständen" und präsentiert noch viel mehr, nämlich "alles Mögliche, was früher unterm Weihnachtsbaum gelandet ist", sagt Franz Romer, Vorsitzender des Vereins.

Die Blechspielzeuge stammen aus der Privatsammlung Schmauder aus Mehrstetten und nehmen den größten Teil der Ausstellung ein. Alte Autos, Lastwagen, ein Postbus und vieles mehr. Teils stammen die Fahrzeuge noch aus der Vorkriegszeit.

Auch die Firma Steiff hat nicht nur Tiere, sondern ebenso Blech- und Holzspielzeug gefertigt, erfährt der Besucher.

In der Vitrine stehen auch Panzer, die Funken sprühen können - sie sind mit einem Mechanismus wie bei einem Feuerzeug ausgestattet. "Pennytoys" oder Groschenspielzeug konnten sich auch die ärmeren Leute leisten. Dabei handelt es sich um Spielzeug aus ganz dünnem primitivem Blech.

Die Mädchen spielten seit jeher eher mit Puppen, dem trägt die Ausstellung mit einem Schrank voller Puppen Rechnung, dazu gibt es Puppenstuben und -küchen. Neben dem Hupfaufschen Riesenrad steht noch eines des ehemaligen Unternehmers Kienle in der Schau. Er war Feinmechaniker und sein Rad ist aus Stahl. Beide Räder bringt ein Elektroantrieb zum Drehen. Info Das Museum ist mittwochs von 10 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 14 von 17 Uhr.

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