AUSFLUGSTIPP: Illusionen aus dem Karton

Noch bis zum 19. Februar geht es in einer Sonderausstellung im Nürnberger Spielzeugmuseum um die Welt der Taschenspielertricks und Zaubervorstellungen im Familienkreis. Die Stars sind meist die Kinder.

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Kinder wie Erwachsene lassen sich gern verzaubern und geben sich mit Vergnügen den Illusionen hin, mit denen Zauberkünstler die Sinneswahrnehmungen ihrer Zuschauer täuschen. Die Sonderausstellung "Magische Momente - Zauberkunst in Kinderhand" im Spielzeugmuseum in Nürnberg entführt in die Welt der privaten Zaubervorstellungen im Familienkreis.

Zauberkästen aus der Sammlung des Illusionskünstlers Wittus Witt belegen, wie seit Generationen Jung und Alt ihr Publikum mit Zauberstab und Servante, mit Kugelbüchse, Kartensteiger und mit anderen Tricks begeistern.

Ausgehend von der ältesten bekannten Zusammenstellung von Spiel- und Zauberutensilien, sie stammen aus Frankreich aus der Zeit um 1800, entfaltet sich ein breites Panorama von Zaubersets aus Europa und aus den USA. Sorgfältig aus Holz gedrechselte Utensilien finden sich ebenso wie Tricks aus Blech, Pappe, Papier und Kunststoff, ein Material, das in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Verwendung fand. Gewerblich gefertigte Zaubergeräte ermöglichen seit über 200 Jahren diverse Zaubertricks im privaten Kreis.

Während einst Taschenspieler auf Straßen und Jahrmärkten ihr Publikum mit Becherspiel und Kartentricks verblüfften, sorgten in den bürgerlichen Salons des 18. Jahrhunderts eher physikalische Spielereien mit magnetischen, optischen oder auch elektrischen Effekten für Belustigung. Der Reiz der Illusionen ist nicht verflogen: Bis heute werden in Deutschland jährlich etwa 200 000 Zauberkästen verkauft. pm

Info www.museen.nuernberg.de/spielzeugmuseum

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