Aus den Vereinen vom 3. Juli 2014

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60 IG-Metall-Senioren besuchen die Burg Hohenzollern.  Foto: 

AV Rechberghausen

Rechberghausen - In drei Tagen wanderten 17 Mitglieder der Ortsgruppe Rechberghausen des Schwäbischen Albvereins von Pforzheim bis zum Kloster Bebenhausen. Damit wurde das offene Teilstück des Hauptwanderweges 5, der von Pforzheim bis zum Schwarzen Grat bei Isny führt, geschlossen. In Ebersbach stockte die Anreise mit der Bahn. Mit über zwei Stunden Verspätung begann die Wanderung. Die erste Etappe musste deshalb auch abgekürzt werden. An der Ruine Liebeneck war umsteigen auf den Linienbus angesagt, um das Tagesziel Weil der Stadt zu erreichen. Bei strahlendem Sonnenschein gings am zweiten Tag durchs Hecken- und Schlehengäu bis nach Herrenberg. Die S-Bahn nahm ein Wegstück ab, denn am Schluss ging es durch die Altstadt von Herrenberg steil hinauf zum Schlossberg und zum Naturfreundehaus. Bei frohen Wanderliedern klang der Tag aus. Der "Wald des Jahres 2014", der Schönbuch, lockte am dritten und letzten Wandertag. Auf breiten Wegen ging es bis zum Kloster Bebenhausen, das am frühen Nachmittag erreicht wurde. Dort fand besonders der Kräutergarten große Aufmerksamkeit.

Allgaier-Rentner

Uhingen - Bei herrlichem Sonnenschein fuhren die Stammtisch-Rentner der Firma Allgaier mit ihren Partnern im vollen Omnibus an den Ammersee und zur Einkehr ins Kloster Andechs. Die Schifffahrt war ein Erlebnis. Die Einkehr in der Kloster-Gartenwirtschaft ließ alle Krankheiten vergessen, und bei dunklem Bier und Klosteressen gab es viel zu erzählen. Auf der Heimfahrt machte man Station auf dem Bauernmarkt in Dasing.

IG-Metall Senioren

Kreis Göppingen - Der diesjährige Ausflug der IG Metall Senioren führte die 60 Senioren zunächst zur Burg Hohenzollern. Von ihren Basteien eröffnet sich einer der schönsten Rundblicke von einer deutschen Höhenburg. Nach der Mittagspause fuhren die Senioren über Burladingen-Erpfingen zur Bärenhöhle. Die Karls- und Bärenhöhle verdankt der unterirdischen Wasserführung ihren Tropfsteinschmuck. Das Naturwunder liegt 20 Meter unter der Erdoberfläche. Der Gang durch die 292 Meter lange Höhle ist besonders abwechslungsreich, denn jede der sieben Hallen überrascht durch eine andere Deckenbildung. Die ältesten Funde sind über eine Million Jahre alte Säugetierreste. Über Engstingen und Bad Urach führte der Weg zurück.

Stadtseniorenrat

Göppingen - Am 17. Juni organisierte der Stadtseniorenrat Göppingen eine Ausfahrt nach Augsburg. Im Reisebus steuerten 40 Senioren in Augsburg zunächst das Textil- und Industriemuseum (TIM) an. Eine Führung veranschaulichte die rasante Entwicklung, die die Textilindustrie in den letzten zwei Jahrhunderten genommen hat. Ende des 19. Jahrhunderts war Augsburg ein Zentrum der Textilindustrie und es waren damals etwa 30 000 Menschen in dieser Branche beschäftigt. Nach dem Mittagessen ging die Führung zunächst in den berühmten "Goldenen Saal" des im Stil der Renaissance gebauten Rathauses. Von dort ging die Gruppe durch das alte Handwerkerviertel zur Fuggerei, der ältesten Sozialsiedlung der Welt. Nach deren Besichtigung wurde vom Bus aus unter ortskundiger Führung die Altstadt besichtigt. Die Fahrt entlang der alten Stadtmauer mit dem Stadtgraben, rund um den Dom und durch die berühmte Maximilianstraße rundete das Programm ab. Etwas müde, aber zufrieden, kehrte die Gruppe zurück.

Albverein Göppingen

Göppingen - Auch in diesem Jahr widmete der Albverein Göppingen einen Nachmittag seinen Jubilaren. Der Bus brachte sie mit einigen anderen Mitgliedern zum Stausee-Hotel bei Glems. Nach kurzem Spaziergang nahm Armin Raff die Ehrungen vor. Er erinnerte in seiner Rede an die vielfachen Aufgaben des Schwäbischen Albvereins und an die Aktivitäten inner halb der Ortsgruppe. Daran anschließend übergab er den Jubilaren ihre Urkunden und Ehrenzeichen. Für 75-jährige Mitgliedschaft wurden Elisabeth Hanschke und Helene Müller-Geiger geehrt. 60 Jahre Mitglied sind Lieselotte Eurich, Marianne Gross und Rolf Zimmermann. 50 Jahre gehören Karlhermann Bauer, Silvia und Bernhard Geng und Horst Dannenmann dem Verein an. Die Urkunde für 40 Jahre erhielten Richard Pfänder und Bernhard Walther und für 25 Jahre Johanna Blessing, Gertrud Pöhler, Margarete Scholz, Annette Wörz und Ansgar, Giesela und Malte Weinert.

Frühstückstreff

Göppingen - In der Stadthalle Göppingen trafen sich etwa 200 Frauen zum sommerlichen Frühstückstreffen. Die musikalische Umrahmung gestaltete ein Flötenensemble mit Klavierbegleitung und Percussion mit beschwingten, heiteren Rhythmen. Sabine von Krosigk aus Braunschweig sprach zum Thema "Humor ist Lebenskraft." Es ging um Humor als Lebensstrategie, das Lachen als inneres Jogging, das zur Ausschüttung von Glückshormonen führt und Entspannung für die oft so traurigen Lebenssituationen bedeutet und darüber hinaus eine ganze Reihe von gesundheitlichen Problemen positiv beeinflusst, um nicht zu sagen sie beseitigt. Die Referentin sagte, dass die Welt von heute so sei, dass wir oft nichts zu lachen haben und der Humor dem Satz folgt: "Humor ist, wenn man trotzdem lacht." Der eigentliche Sinn des Humors entstehe jedoch da, wo die Realität absurd erscheint. Dazu wählte die Referentin die Geschichte von Sara, der Frau Abrahams, die in so einer menschlich absurden Situation sich befand, als ihr Gott gerade dann den Erben verspricht, als das völlig unmöglich erscheint. Da lacht sie. Doch sie wagt einen Blick auf die Realität, die ihr einen anderen Blick auf die Dinge ermöglicht.

Eine Welt

Göppingen - Auf Einladung der Initiative des Vereins eine Welt kam Andrea Seitz von Oikocredit in den Weltladen Göppingen, um über die Arbeit der weltweit tätigen Organisation zu informieren. Mitte der 70er Jahre, als Oikocredit entstand, hinterfragten immer mehr Menschen und Organisationen die Investitionen der Banken und wollten Kriege und Unrechtsregime nicht länger mitunterstützen. Aus diesen Anfängen heraus entwickelte sich Oikocredit zu einem der führenden privaten Finanzierer von Mikrokrediten. "Wir setzen die Kredite da ein, wo die größte Armut herrscht, nämlich auf dem Land", so Andrea Seitz. Die Finanzierung landwirtschaftlicher Projekte durch bessere Bewässerungstechniken oder Beratung bei der Vermarktung fördere die Entwicklung, sichere die Ernährung nicht nur auf dem Land und verhindere weitere Abwanderung in die Städte, sagte sie. Eines der bekanntesten Förderprojekte, das Seitz vorstellte, ist Sekem in Ägypten. Eine Kooperative, die seit 1977 besteht und deren Gründer, Ibrahim Abouleish, 2010 den alternativen Nobelpreis erhielt. Agathe Seither-Hees, die Vorsitzende der Initiative eine Welt, war sich zusammen mit der Referentin einig, dass es sich lohnt, für ethisches Investment einzutreten.

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