AUS DEN VEREINEN vom 25. April 2013

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  • Nach der Vorstellung konnte Theaterleiter Rainer Volland einen Spendenscheck über 1400 Euro an die Selbsthilfegruppe für Parkinsonkranke in Göppingen übergeben. Foto: Albverein Jebenhausen 1/4
    Nach der Vorstellung konnte Theaterleiter Rainer Volland einen Spendenscheck über 1400 Euro an die Selbsthilfegruppe für Parkinsonkranke in Göppingen übergeben. Foto: Albverein Jebenhausen
  • Im Haus der Kinderkirche Schloss Beilstein treffen sich einmal jährlich die Mitarbeiter der Kinderkirche aus dem Bezirk Göppingen. Foto: Kirchengemeinde Göppingen 2/4
    Im Haus der Kinderkirche Schloss Beilstein treffen sich einmal jährlich die Mitarbeiter der Kinderkirche aus dem Bezirk Göppingen. Foto: Kirchengemeinde Göppingen
  • Die Regionalgruppe des Schwäbischen Heimatbundes besuchte die Voralbgemeinde Dürnau. Das Bild zeigt ein Epitaph. Foto: Schwäbischer Heimatbund 3/4
    Die Regionalgruppe des Schwäbischen Heimatbundes besuchte die Voralbgemeinde Dürnau. Das Bild zeigt ein Epitaph. Foto: Schwäbischer Heimatbund
  • So strahlen Sieger: Geri Fischer und die beiden punktgleichen Zweitplatzierten beim Boule-Turnier, Marianne Bilek und Mike Bergt. Foto: Verein Göppingen-Pessac 4/4
    So strahlen Sieger: Geri Fischer und die beiden punktgleichen Zweitplatzierten beim Boule-Turnier, Marianne Bilek und Mike Bergt. Foto: Verein Göppingen-Pessac
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Albverein Rechberghausen

Rechberghausen - Über 50 Interessierte, Mitglieder und Freunde des Schwäbischen Albvereins wanderten mit der Ortsgruppe Rechberghausen und Bürgermeister Reiner Ruf vom oberen Tor an, dem einzigen noch erhaltenen Stadttor im Landkreis Göppingen, unter dem Motto: Wir suchen den Frühling in Rechberghausen. Zunächst führte Bürgermeister Ruf die Gruppe hinauf zum Friedhof und zur Michaelskapelle, einem der architektonischen Kleinode in Rechberghausen. Über den Rentnerweg ging es zurück zur Ortsmitte und zum Rathaus. Am Rentnerweg konnte der frühere Verlauf der Stadtmauer noch gut nachvollzogen werden. Für viele neu war der Blick in die Gruft der Grafen von Degenfeld-Schonburg. Auf dem neu gestalteten Rathausplatz gab es eine kleine Stärkung, ehe die neuen Pächter des Hochzeitshauses die Gruppe durch ihre neu gestalteten Räume führten. Über die untere Mühle ging es zur Schurwaldschule. Dort stellte Bürgermeister Ruf die neue Mensa und die Räume für die Schülerbetreuung vor.

Turnverein Uhingen

Uhingen - Die Sparte Judo/Jiu Jitsu des TV Uhingen erweitert ihr Angebot um die Kampfkunst Aikido. Geleitet wird das Aikidotraining von Sven Knaus. Der Trainer betreibt seit mehr als 24 Jahren Kampfkunst in verschiedenen Bereichen des Budo. Als Lehrer ist er schon bei zahlreichen Lehrgängen im In- und Ausland tätig gewesen. Gestartet wird das neue Angebot ab 25. April in der Turnhalle des TV Uhingen, jeweils donnerstags von 18.30 Uhr bis 20 Uhr. Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die von Meister Morihei Ueshiba (1883-1969) aus Stock-, Schwert- und waffenlosen Techniken entwickelt wurde. Aikido zeichnet sich durch seine friedfertige Haltung aus. Weitere Informationen gibt es bei Sven Knaus unter Telefon: (0176) 39 11 46 81 oder im Internet unter www.tv-uhingen.de.

Schwäbischer Heimatbund

Dürnau - Rose-Marie Gräfin von Degenfeld und Manfred Wolfhard, das "wandelnde Archiv" der Gemeinde Dürnau, führten 30 Mitglieder des Schwäbischen Heimatbundes durch den Ort. Beim Rundgang wurden die im Ort noch immer erhaltenen Spuren der Ritter von Zillenhardt und der Grafen von Degenfeld aufgesucht. Im restaurierten Wirtschaftshof des ehemaligen Wasserschlosses gab Wolfhard einen ersten Überblick über die ortsansässigen Adelsfamilien. Christoph Martin von Degenfeld (1599 - 1654 ) war mit Margarete von Zillenhardt verheiratet. Sie brachte das Rittergut Dürnau und Gammelshausen mit in die Ehe. Im Heer von Tilly und Wallenstein und später im Dienste der Dogen von Venedig zeichnete sich Christoph Martin durch große militärische und auch wirtschaftliche Erfolge aus.

Die in der Kirche erhaltenen Epitaphe und die auf dem Friedhof, im ehemaligen Beinhaus, aufgestellte Kreuzigungsgruppe lassen unschwer erkennen, dass die Ritter von Zillenhardt und die Freiherren von Degenfeld in wirtschaftlich gesegneten Verhältnissen lebten. Mit großer Wahrscheinlichkeit stellt die aufwändig restaurierte Kreuzigungsgruppe Konrad von Degenfeld und seine Gemahlin Margarete von Zillenhardt dar.

Albverein Jebenhausen

Göppingen - Die Theatergruppe "d´Schmarra-Raatscher" des Schwäbischen Albvereins Jebenhausen führte dreimal vor jeweils ausverkauften Haus das Lustspiel in drei Akten von Jasmin Leuthe "Wellness, Witwen und heiße Wünsche" in der Wasenhalle auf. Eine heitere Aufführung mit einem "einschlägigen Vergnügungs-Etablissement" stand auf dem Programm. Das Bühnenstück wurde nach monatelangen Proben unter Regie des Theaterleiters Rainer Volland, der auch selber mitspielte, einstudiert. Das Publikum belohnte die Anstrengungen der zehn Schauspieler und das Team hinter den Kulissen mit viel Applaus. Nach der Vorstellung am Sonntagnachmittag konnte Theaterleiter Rainer Volland einen Spendenscheck über 1400 Euro an die Selbsthilfegruppe für Parkinsonkranke in Göppingen übergeben.

Verein Göppingen-Pessac

Göppingen - Die Boule-Begeisterten der Freunde Göppingen-Pessac eröffneten die Saison auf dem Boule-Platz am Oberhofenpark offiziell beim Jedermann-Boule-Turnier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Vereins. Die 16 Teilnehmer erlebten einen interessanten und spannenden Boule-Nachmittag. Schon die Mannschafts-Auslosungen in allen drei Runden versprachen "enge" Spielergebnisse. Erst nach dreieinhalb Stunden waren die Vorrunden abgeschlossen. So entschied man sich, auf ein Endspiel zu verzichten. Die Sieger und Platzierten wurden durch ihre Pluspunktezahl aus den Vorrunden ermittelt. Geri Fischer erzielte mit 26 Punkten den 1. Platz. Platz zwei teilten sich Marianne Bilek und Mike Bergt punktgleich mit jeweils 17 Punkten. Die Boulebeauftragte der Freunde Göppingen-Pessac, Christa Fritz, übernahm die Siegerehrung. Wer Interesse am Boule-Spiel hat: Handzettel mit den Ganzjahres-Terminen der "offenen" Boule-Spieltage liegen im Bürgerhaus und beim iPunkt im Rathaus aus. Weitere Infos auch im Internet unter www.freunde-goeppingen-pessac.de.

Kirchenbezirk Göppingen

Göppingen - Einmal über den eigenen Tellerrand hinausblicken, Erfahrungen austauschen, Neues hören und ausprobieren: Zu diesem Zweck treffen sich zweimal jährlich die Kinderkirchenmitarbeitenden des Kirchenbezirks Göppingen zu einem Bezirksabend. Alle zwei Jahre findet ein Bezirkswochenende unter der Federführung von Bezirkskinderkirchpfarrer Johannes Hoeltz im Haus der Kinderkirche, Schloss Beilstein, statt. Nach dem Kennenlernabend stand der Samstag im Zeichen der Weiterbildung. Die Vorstellung verschiedener Aktionen und die Gestaltung von Kindergottesdiensten beanspruchte den Vormittag. Am Nachmittag stellte die Landesbeauftragte für Kindergottesdienst der Landeskirche Baden, Pfarrerin Christine Wolf, eine ganz neue Form des Erzählens und des Aufarbeitens biblischer Geschichten vor: den Bibliolog. Dass die Teilnehmer nicht nur neue Eindrücke und Anregungen mit nach Hause nahmen, sondern auch wieder mit neuer Energie, erholt und mit "aufgeladenen Akkus" in ihren Kinderkirchalltag gingen, dazu trug vor allem die wunderbare Schlossherren-Atmosphäre des Hauses bei sowie die Balance von Programm, Musik, Gottesdienst und Pausen. Der nächste Bezirksabend findet am 8. November ab 19.30 Uhr in Manzen statt.

Turngau Staufen

Göppingen - Der Turngau Staufen hatte zum Frühjahrswandertag eingeladen und rund 70 Teilnehmer folgten der Einladung. Ausrichter war der Turnverein Faurndau. Die Wanderbegeisterten konnten aus drei Angeboten wählen. Es gab eine Ortsbegehung, geführt von Werner Stepanek, und eine zwei- sowie zweieinhalbstündige Wanderung geführt von Hartmut Kümmerle und Bernd Leister. Die Wanderung führte durch das Wiesental entlang des Brunnenbaches bis zur Gartenanlage Jebenhausen. Dort trennte sich die Gruppe der zwei- beziehungsweise zweieinhalbstündigen Tour. Unterwegs erfuhren die Teilnehmer einiges über das historische Lengenbad sowie über das Sauerwasservorkommen im Wiesental. Auf dem Rückweg erlebten die Wanderer eine seltene Vorführung durch die Frame Breakers, die Biker aus Faurndau, die ihre Künste auf der selbst gebauten Anlage zeigten. Zudem präsentierte der Turnverein Faurndau seine Gruppen Mädchentanz, Akrobatik und Danceorama. Dazwischen überreichte Vizepräsident Jörg Allmendinger dem TV Faurndau für seinen Gesundheitskurs Pilates mit Übungsleiterin Iris Leister den "Pluspunkt Gesundheit - DTB". Bei der Preisverteilung erhielten die Vereine TV Börtlingen (16 ), FTSV Kuchen ( 9 ) und der TSV Baiereck-Nassach ( 7 ), für die meisten Teilnehmer ein Geschenk.

Kreisjägervereinigung

Eislingen - "Gemeinsames Jagen lernen", dies sei das Gebot der Stunde, dieses Resümee zog der Schwarzwildexperte Guido Dalüge von der Wildforschungsstelle Aulendorf in seinem Seminarvortrag "Gemeinsame Schadensabwehr und effektive Schwarzwildreduktion im Jahresablauf". Nachdem in den vergangenen Jahren auch im Kreisgebiet eine enorme Zunahme der Wildschweinepopulation festzustellen war, hatten die Jäger den Fachmann ins Restaurant Eichenhof nach Eislingen eingeladen. In der gemeinsamen Versammlung der Hegeringe I "Voralb", III "Weigoldsberg", IV "Schurwald" und V "Hohenstaufen" referierte er über die Ergebnisse der von der Wildforschungsstelle initiierten Schwarzwildtelemetrie und die daraus gewonnenen Erkenntnisse, die für eine effektive Bejagung genutzt werden könnten. Das Problem, so der Referent, seien vor allem auch infolge zunehmender Biogasanlagen die steigenden Maisanbauflächen in Baden-Württemberg, die eine ergiebige Nahrungsquelle für Wildschweine seien. Auch der Klima- und Landwirtschaftswandel und seine Folgen trügen zur extremen Zunahme der Bestände bei. Um der Wildschweinplage Herr zu werden, müsse im engen Kontakt mit den Landwirten erreicht werden, dass diese Bestell-, Mahd- und Erntezeitpunkt dem Jagdpächter mitteilen und durch Herstellung von Schussschneisen diesem die Bejagung ermöglichen. Die sicherste Wildschadensabwehr sei aber nach wie vor der Elektrozaun. In der anschließenden von Alfons Weber und Günther Fischer geleiteten Diskussion war man sich mit Guido Dalüge darüber einig, dass eine Aufhebung der Schonzeit für Wildschweine nicht dazu beitragen würde, die teilweise massiven Wildschäden zu verhindern.

TV Rechberghausen

Rechberghausen - Ein gelungener Start zu den diesjährigen Feierlichkeiten des 125-jährigen Bestehens des Turnvereins Rechberghausen war der Tag der offenen Tür mit der Besichtigung der neu renovierten Turnhalle. Viel Lob von den Gästen für diese Verschönerung der Halle erhielt die Vorstandschaft. Die Original Banater Schwabenkapelle unter der Leitung von Horst Stromer verstand es hervorragend, die Gäste mitzureißen mit Blasmusik vom Feinsten. Fast 40 Minuten länger als geplant mussten die Musikanten ihr Können zeigen. Ab 14.30 Uhr ging es dann weiter mit Vorführungen der Gruppe Vorschulturnen unter Leitung von Michaela Friedrich, gefolgt von der Gruppe Leichtathletik-Kinder unter Leitung von Thomas Müller und zum Abschluss zeigte die Kunstturngruppe ihr Können. Anschließend saßen die Vereinsmitglieder und Gäste noch gemütlich bei Kaffee und Kuchen beisammen.

Sportkreis Göppingen

Eislingen - Traditionsgemäß eröffneten die zahlreichen Freunde des Deutschen Sportabzeichens nach der Umstellung auf die Sommerzeit ihre Saison im Eislinger Eichenbachstadion. Der "harte Kern" der Truppe trifft sich seit Jahrzehnten zur "Olympiade für Jedermann" unter der Verantwortung von Fritz Ecker und Franz Rink. Rekordhalterin ist Hedwig Sihler, die in diesem Jahr zum 40. Mal Jagd auf das Goldene Sportabzeichen macht. Walter Reichert nahm zum 39. Mal Anlauf. Dieses Jahr wird das Deutsche Sportabzeichen 100 Jahre alt. Pünktlich zum runden Geburtstag wurde der Leistungskatalog des Fitnessorden grundlegend überarbeitet und modernisiert. Seit 1. Januar gelten die neuen Leistungsanforderungen und Rahmenbedingungen. Die Neuausrichtung hatte zahlreiche Gründe. So gab es beispielsweise eine Verwässerung durch zahlreiche Zusatzangebote wie Skilanglauf, Wandern, Kegeln, Inliner und anderes. Bei den Erwachsenen stellten die Organisatoren eine sinkende Nachfrage fest, etwa 70 Prozent der Sportabzeichen-Teilnehmer sind Jugendliche und Kinder. Allgemein war ein Rückgang der Absolventen zu verzeichnen, im Sportkreis Göppingen waren es zuletzt nur noch 1583, vor ein paar Jahren waren es noch über 2000. Aktive Sportler bewerten die Leistungsanforderungen als nicht besonders hoch. Der Anreiz zu trainieren oder es überhaupt abzulegen war für Aktive eher gering. Wirklich neu sind jetzt drei Leistungsstufen (Bronze, Silber und Gold), vier Disziplingruppen (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination), vier Sportarten (Leichtathletik, Schwimmen, Rad und Turnen), Erweiterung der Altersgruppen, zusätzliche Nachweispflicht der Schwimmfertigkeit, Bicolor-Abzeichen statt "Gold10" und andere Auszeichnungen, Anerkennung verbandseigener Leistungsabzeichen und Online-Eingabe. Der Leistungskatalog wurde im Gold-Bereich deutlich gestrafft.

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