Aus den Vereinen vom 20. August 2015

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    Mitglieder der Gartenfreunde Bezgenriet vor ihrem Insektenhaus. Foto: 
  • Beim Schülerferienprogramm des SC Wiesensteig konnten die Schüler fliegen. 2/4
    Beim Schülerferienprogramm des SC Wiesensteig konnten die Schüler fliegen. Foto: 
  • Die Tourengänger des DAV waren in der Verwallgruppe unterwegs. 3/4
    Die Tourengänger des DAV waren in der Verwallgruppe unterwegs. Foto: 
  • Die Gymnastikgruppe des TSV Hohenstaufen stach in See. 4/4
    Die Gymnastikgruppe des TSV Hohenstaufen stach in See. Foto: 
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SC Wiesensteig

Wiesensteig - 23 Schüler sind beim Schülerferienprogramm des SC Wiesensteig so richtig abgehoben. Sie kamen aus Geislingen, Lonsee, Laichingen, Auendorf oder Bad Boll, um nur einige Gemeinden zu nennen. Zuerst wurden spielerisch Hüpfübungen in der unteren Ebene des Schanzenauslaufs gemacht. Anschließend durften sie sich umziehen, um mit den Skiern den Aufsprunghang der 20-Meter-Schanze abzufahren. Die meisten Teilnehmer sprangen, im Laufe der drei Stunden, mutig über den Schanzentisch und hoben richtig ab.

Jahrgang 1949/50

Göppingen - Einige Schüler des Jahrgangs 1949/1950 aus Jebenhausen machten sich auf den Weg, ihren ehemaligen Lehrer Jürgen Holoch im über 2000 Kilometer entfernten Sundsvall/Schweden zu besuchen. Jürgen Holoch unterrichtete die Klasse im letzten Schuljahr 1963/1964 und blieb bei seinen Schülern durch sein großes Engagement und sein pädagogisches Geschick immer in bester Erinnerung. Während sich ein Ehepaar mit dem Wohnmobil auf den langen Weg machte, ging es für die anderen Teilnehmer mit dem Flugzeug von Stuttgart nach Stockholm-Arlanda. Für den zwölftägigen Aufenthalt hatte Jürgen Holoch ein abwechslungsreiches Programm erstellt. Die ehemaligen Schüler und ihre Partner lernten nicht nur Sundsvall und Umgebung kennen, auch eine dreitägige etwa 1400 Kilometer lange Rundfahrt zu den Samen mit ihren Rentieren, einem Bergwerk mit einer Kapelle in 93 Metern Tiefe, zur längsten Seilbahn der Welt und viele weitere Sehenswürdigkeiten standen auf dem Plan. Während der Fahrt durfte die Gruppe verschiedene Aufgaben lösen, die Jürgen Holoch gestellt hatte. Die letzten drei Tage waren für Stockholm reserviert. Auch hier hatte Jürgen Holoch wieder ein interessantes Besichtigungsprogramm zusammengestellt.

Initiative Eine Welt

Göppingen - . Zur Heuneburg und weiter zum Federsee führte der Jahresausflug des Weltladen-Teams und der Initiative Eine Welt. Diesmal stand die Heuneburg bei Hundersingen auf dem Programm, die eindrucksvolle Höhensiedlung, bei der man sich auf die Spuren der Kelten begibt und von der Wehrmauer hinunter die Landschaft und mehr als 2500 Jahre Geschichte auf sich wirken lässt. Viel Wind am Federsee und strahlende Sonne machten den Besuch dieser einzigartigen Moorlandschaft mit dem meterhohen Schilf, den Seerosen und den Wasservögeln zu einem schönen Erlebnis. Die Aylmühle am gleichnamigen Weiher war der geeignete Ort, um diesen Tag ausklingen zu lassen.

Alpenverein

Kreis Göppingen - Eine fünfköpfige Gruppe der Sektion Hohenstaufen im Deutschen Alpenverein (DAV) unter der bewährten Führung von Rolf Rommelspacher, Hattenhofen, war in den zentralen Ostalpen zwischen Vorarlberg und Tirol unterwegs. St. Anton am Arlberg war Ausgangs- und Endpunkt der dreitägigen Bergfahrt im Verwall. Rund 4000 Höhenmeter galt es dabei zu überwinden. Inklusive der Erholungspausen war man 26 Stunden auf Achse. Quartier wurde in der Darmstädter Hütte und der Niederelbehütte bezogen. Gipfelglück gab es bei Traumwetter auf der 2919 Meter hohen Kreuzjochspitze mit einer fantastischen Fernsicht in alle Richtungen. Wegen großer Steinschlaggefahr und Murenabgängen ist der lange Übergang von der Darmstädter zur Niederelbehütte auf dem "Hoppe-Seyler-Weg" nur leistungsstarken Tourengehern vorbehalten. Außer der Gruppe waren lediglich zwei Pfälzer auf dem schweren Bergweg unterwegs. Ein ständiges steiles Auf und Ab über Moränenwälle, Block-Geröll-Gelände garniert mit Schutt gefüllten Karen, Querungen von Schneefeldern und drahtseilgesicherte luftige Abschnitte gaben dem hochalpinen Steig eine besondere Würze. Neun Stunden dauerte das Abenteurer über das Schneidjöchli und der unbewirtschafteten, aber stets offener Kieler Wetterhütte zur Niederelbehütte der Sektion Hamburg hoch über dem Paznauntal. Nach dem Abstieg zur Niederelbehütte ging es nochmals steil hinauf zum Seßladjoch, ehe man zum Kartellstausee und durch das Mosstal nach St. Anton zurückkehrte.

Katzenschutz

Göppingen/Donzdorf - Bei der verspäteten Jahreshauptversammlung des Katzenschutzes Göppingen/ Donzdorf begrüßte der Vorsitzende Carl Giese die Mitglieder. Die wichtigste Nachricht der Woche war das Grundsatzurteil des VGH Mannheim zur Fundtierkosten-Erstattung durch die Gemeinden. Hier wurde die gesetzliche Verpflichtung der Kommunen zur vollständigen Erstattung der Fundtierkosten an die Tierheime endlich gerichtlich und auch mit den entsprechenden Rahmenbedingungen endgültig festgelegt. Danach erfolgten Schlag auf Schlag die Kernthemen der Donzdorfer Tierschutz-Arbeit. Die Kennzahlen für das Tierheim bestätigten sich wiederum mit mehr als 200 Aufnahmen von Katzen und - was sich als großes Problem darstellt - dem permanent hohen Bestand von aktuell rund 220 Tieren, die täglich zu versorgen sind. Dies zeigt auch die Belegung des gerade mal vor einem Jahr bezogenen Neubaus und die deshalb notwendige Aufstockung des Pflegepersonals. Seinen Dank sprach Giese für gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung aus, insbesondere Bürgermeister Martin Stölzle, Kämmerer Thomas Klein mit der Mitarbeiterin Evelyn Goller. Anschließende wurden viele Tierschutzfälle der vergangenen zwölf Monate dargestellt - mit dem Höhepunkt der "Animal Hoarding Aktion" im Raum Geislingen, bei der auf einen Schlag 17 Katzen in Donzdorf untergebracht werden mussten. Ein besonderes Dankeschön erfuhren alle ehrenamtlichen Helfer bei den zahlreichen Veranstaltungen im Lautergarten sowie die ehrenamtlichen Handwerker, Werner Thiede, Werner Andexser, Horst Bender und Bernd Metzger. Ein Lob gab es für Andrea Thiede, die nicht nur als Schatzmeisterin eine erfreuliche Bilanz vorweisen konnte, sondern auch mit der Personal- und Mitgliederverwaltung und der Patenbetreuung ausgelastet sei. Dazu betreut sie mit Sylvia Brühl jede Woche die Vermittlung im Katzenheim.

TSV Hohenstaufen

Göppingen - Die AH-Gymnastikgruppe des TSV Hohenstaufen steuerte das Ziel Füssen an. Rainer Beckert begrüßte die Gruppe Ü 50 nebst Anhang. Pünktlich um 10.30 Uhr hieß es dann "Leinen los" und die Ausflügler stachen in den Forggensee. Eine kleinere Wandergruppe machte sich zu Fuß auf den Weg nach oben, der Rest entschied sich, die Tegelbergbahn zu nützen. Sie brachte die Gruppe auf 1700 Meter Höhe. Oben angekommen konnte man eine kleinere Runde wandern und den Gleitschirmfliegern zuschauen. Auf der Heimfahrt bedankte sich Rainer Beckert bei allen, die zum Gelingen dieses Ausfluges beigetragen haben, Werner Stadler und Gerd Stollenmaier.

Gartenfreunde Bezgenriet

Göppingen - Nach den Plänen und Vorstellungen der Fachberater des Bezirkes und des Vereines machten sich acht Mitglieder des Vereins der Gartenfreunde Bezgenriet an die Arbeit und bauten ein Insektenhotel, das 1,50 Meter breit und 2,60 Meter hoch ist. Das Baumaterial wurde von Mitgliedern gespendet und dazugekauft. Nach annähernd 50 Arbeitsstunden über mehrere Wochen war das Insektenhaus beim Vereinsheim in Bezgenriet-Guldenöschle fertig aufgestellt und bepflanzt. Die Kosten für den Verein liegen bei rund 200 Euro. Das Insektenhotel soll Eidechsen, Hummeln, Schmetterlingen, Florfliegen, Marienkäfern, Wild- und Mauerbienen als Unterschlupf dienen und ihnen Nistmöglichkeiten sichern. Da die Zahl der Bienenvölker durch das Bienensterben, durch Milben, Viren und Gifte im starken Maße abnimmt, ist es wichtig, die Obstbestäubung nachhaltig durch den Einsatz von Wild- und Mauerbienen in den Obst- und Kleingärten durch das Anbringen von Nisthilfen zu sichern.

AK Erwerbsobstbau

Kreis Göppingen - Die diesjährige Lehrfahrt führte den Arbeitskreis Erwerbsobstbau Göppingen in die Steiermark. Entlang der steirischen Apfelstraße wurden Obstbaubetriebe besichtigt, ebenso eine Ölmühle, in der das bekannte steirische Kürbiskernöl gepresst wird, und eine Schokoladenmanufaktur. Eine Schnapsprobe und der Besuch einer Apfelessig-Manufaktur rundeten das dreitägige Programm ab. Darüber hinaus gab es gesellige Stunden bei einer Jause in einer traditionellen steirischen Buschenschenke. Das "Haus des Apfels" wurde ebenso besichtigt wie der größte Apfel der Welt, der in dem Dorf Elz bei Puch zu bestaunen ist.

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