Arbeitskreis Asyl: Rund um die Uhr für Flüchtlinge da

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Wie ist die aktuelle Lage der Flüchtlinge in Rechberghausen? Auf Anfrage der Grünen-Fraktion informierte die Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats über die Arbeit des Arbeitskreises Asyl und den Stand der Dinge.

Momentan kümmern sich rund 15 ehrenamtliche Betreuer um 57 Personen, berichtete Ursula Riegel, Leiterin des Bürgerbüros. Allerdings ändere sich die Zahl der vor Ort lebenden Flüchtlinge beinahe täglich. „In diesem Jahr hat sich der Arbeitskreis bereits zweimal getroffen, um aktuelle Fragen und Themen zu besprechen.“ Alle zwei bis drei Monate werde ein Treffen einberufen.

Zwanzig Plätze sind frei

Zu den Sitzungen kämen auch immer wieder hauptamtliche Kräfte aus der Flüchtlingsarbeit, die über verschiedene Angebote und Sachlagen berichten. Als nächstes sei ein Treffen mit der Flüchtlingsbeauftragten des Landkreises, Katharina Ockert, geplant.

In Rechberghausen leben aktuell 41 Menschen in vier Gemeinschaftsunterkünften des Landkreises. 20 weitere Plätze sind frei. Unter den Unterkünften befinden sich drei kommunale Gebäude und ein privates Haus. Die 32 Erwachsenen und neun Kinder stammen aus Gambia, Tschetschenien, Pakistan, Irak, Afghanistan und Syrien. Diese Menschen warten noch auf das Ergebnis ihres Asylantrags.

Einen positiven Bescheid und damit den Umzug in eine Anschlussunterbringung ist bei weiteren 16 Personen erfolgt, darunter sind zehn Kinder. Sie leben in vier Gebäuden, von denen drei der Gemeinde gehören. „Die Lorcher Straße 10 haben wir erst kürzlich von einer Gemeinschaftsunterkunft in eine Anschlussunterbringung umwandeln können“, erzählte Ursula Riegel. Das bedeutet, der Mietvertrag mit dem Landkreis wurde früher aufgekündigt, weil aktuell mehr Bedarf an Anschlussunterbringungen als an Gemeinschaftsunterkünften herrsche.

So konnte die alleinerziehende irakische Mutter mit fünf ­Kindern im Haus wohnen bleiben. Die Familie habe sich gut in den Ort integriert, die Kinder gingen in Schule und Kindergarten. Die übrigen Bewohner stammen ebenfalls aus dem Irak und aus Pakistan. Darunter befinden sich eine Familie mit drei Kindern, eine weitere mit zwei Kindern und ein allein lebender Mann.

Die Gemeinderäte lobten die Arbeit der Ehrenamtlichen mit Nachdruck. Riegel berichtete außerdem, dass diese meist rund um die Uhr für die geflüchteten Menschen da seien. 

Statistik  Laut Stand vom 16. März befinden sich 42 Personen in den vier Gemeinschaftsunterkünften der Gemeinde. Sechs Männer aus Gambia, eine Familie aus Tschetschenien, 13 Männer aus Pakistan, fün Männer aus Gambia, zwei Familien aus Afghanistan, eine Familie aus Syrien und eine aus dem Irak. Weitere 16 Personen sind in der Anschlussunterbringung: Drei Familien stammen aus dem Irak und ein Mann kommt aus Pakistan.

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