Andenken fast ausgelöscht

Nicht nur jüdisches Leben, auch das Andenken an die Juden wollten die Nazis auslöschen. Bei Jenny Hirschhahn ist dies fast gelungen.

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"Wir wissen, dass Jenny Hirschhahn am 21. Dezember 1882 in Krojanke geboren wurde", so Klaus Maier-Rubner. Sonst ist sehr wenig über ihr Leben bekannt.

Wie ihre Verwandten, die Rosinbergs, wird Jenny Hirschhahn von der ersten Deportation aus der Stadt erfasst. Am 28. November 1941 werden 40 Menschen in der Göppinger Schillerschule zusammengetrieben und dann auf den Stuttgarter Killesberg gebracht. Im ungeheizten Zug geht dann die Fahrt drei Tage und vier Nächte nach Lettland. Wann und wie Jenny Hirschhahn dort gestorben ist, weiß man nicht. Wahrscheinlich wurde sie am 26./27 März 1942 im bei Riga gelegenen Waldstück Bikernieki von Deutschen oder deren lettischen Hilfstruppen erschossen.

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