Altersarmut bei Frauen: SPD in Sorge

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Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis hat über das Thema Altersarmut diskutiert. Nach jüngsten Studien sei besonders die Generation der heute 45- bis 50-jährigen Frauen bedroht.

"Im Westen geht der Anteil der reinen Hausfrauenbiographien allmählich zurück. Immer mehr Frauen wollen Beruf und Familie miteinander vereinbaren", betonte die ASF-Kreisvorsitzende Dr. Heide Kottmann in einer Pressemitteilung. Dies sei erfreulich. Aber immerhin rund 20 Prozent der Frauen gingen keinerlei Erwerbstätigkeit nach - zu viele nach Auffassung der SPD-Arbeitsgemeinschaft. Mit Maßnahmen wie der kostenfreien Mitversicherung der Ehefrau in der gesetzlichen Krankenversicherung, dem Ehegattensplitting oder dem Betreuungsgeld werde die Nichterwerbstätigkeit von Frauen subventioniert. "Wer glaubt, eigene Versorgungslücken in der gesetzlichen Rente durch das Einkommen des Ehepartners schließen zu können, täuscht sich", meint Dr. Gudrun Igel-Mann. Realität seien ein sinkendes Rentenniveau, geringere Witwenrenten und steigende Scheidungsraten. Daher sollten Anreize für Frauen geschaffen werden, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Außerdem fordern die SPD-Frauen einen flächendeckenden Mindestlohn und eine Sozialversicherungspflicht für alle Beschäftigungsverhältnisse.

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