Alltagshelden der Antike

Mit blitzendem Panzer, poliertem Helm, roter Tunika, gut durchlüfteten Soldatenstiefeln und durchsetzungsfähigem Blick stellen sich Laien Legionäre vor. Wie es einst war, zeigen die Römertage in Aalen.

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  • Ob mit Maske und Helm oder ohne Gesichtsschutz - die Besucher werden an den Römertagen Aalen viel über Legionäre und Gladiatoren erfahren. Foto: Archiv 1/2
    Ob mit Maske und Helm oder ohne Gesichtsschutz - die Besucher werden an den Römertagen Aalen viel über Legionäre und Gladiatoren erfahren. Foto: Archiv
  • Römergruppen werden dem Publikum in Aalen zeigen, wie Legionäre einst lebten, exerzierten und kämpften. Foto: Archiv/privat 2/2
    Römergruppen werden dem Publikum in Aalen zeigen, wie Legionäre einst lebten, exerzierten und kämpften. Foto: Archiv/privat
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Den Limes schützten die Römer nach der Eroberung diverser Gebiete gut. Mit Kastellen, den festungsgleichen Bebauungen, und vielen Wachtürmen zwischen den einzelnen Militäreinrichtungen wurde die Grenze bewacht, um germanische Stämme davon abzuhalten, sie zu stürmen.

Der Obergermanisch-Raetische Limes, heute Unesco-Welterbe, führt von Rheinland-Pfalz und Hessen nach Baden-Württemberg und Bayern. "Das Aalener Kastell war der Garnisonsort der Ala II Flavia milliaria und Hauptsitz der Militärverwaltung des raetischen Limesabschnittes", ist auf der Homepage der DLK, der Deutschen Limeskommission, zu lesen. Die Bedeutung dieses Kastells wird auch durch die Ausmaße und damalige Bauweise deutlich: vermutlich vier umlaufende Gräben, Türme an den Toren, an den Ecken und verteilt an den Seiten. Das lässt sich der Website der DLK zum Kastell Aalen entnehmen. Die informiert auch darüber, dass das 6,07 Hektar große Steinkastell das größte Lager am raetischen Limesabschnitt gewesen sei.

Heute ist auf einem Teil davon das Limesmuseum angesiedelt. Lebendig wird die Zeit der Antike wieder, wenn am 29. und 30. September zum elften Mal die Internationalen Römertage Aalen stattfinden.

Dann gibt es nicht nur Legionäre zu bestaunen, die in voller Montur exerzieren, Scheingefechte zu Pferde vorführen und ein Marschlager aufschlagen, sondern auch Handwerker und Händler. Eine Gladiatorenshow steht ebenso auf dem Programm wie Tänzerinnen und Klänge der römischen Wasserorgel, Hydraulis genannt.

Römergruppen aus sechs europäischen Ländern seien mit von der Partie, verrät der Flyer des Limesmuseums zu den Römertagen. Auch Kelten- und Alamannlager können besichtigt werden. Führungen durchs Kastell werden ebenso angeboten wie verschiedene Aktionen zum Spielen oder um selbst etwas typisch Römisches auszuprobieren.

Info Am Samstag, 29. September, und am Sonntag, 30. September, sind die Römertage Aalen jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr Information gibt es im Internet unter www-limesmuseum.de/roemertage

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