Aktionstag: Steigendes Interesse an Elektrofahrzeugen

Der Aktionstag zur E-Mobilität, der von der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen organisiert wurde, um über "Elektromobilität im Stauferland (EMiS)" zu informieren, war ein großer Erfolg.

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Da staunt der Laie: Der Anblick so manches Elektrofahrzeugs ist noch ungewohnt. Beim Aktionstag in Göppingen konnten Besucher die Vielfalt der E-Mobilität testen.  Foto: 

Für großes Staunen sorgte eine Flotte von rund 30 E-Fahrzeuge mit ganz unterschiedlichen Modellen, die da in die EWS-Arena hineinrollte. "E-Mobility ist die Antriebsform für Großstädtische Räume, wie sie die Region Stuttgart darstellt, zu der wir gehören", erklärte Oberbürgermeister Guido Till zur Eröffnung des Aktionstags. "Für uns als Automobilzulieferstandort ist es selbstverständlich, dass wir uns mit alternativen Antriebsformen auseinandersetzen." Der Aktionstag solle auf attraktive Weise die vielseitigen Möglichkeiten aufzeigen und Interesse wecken. "Wir haben im städtischen Fuhrpark bereits einige E-Fahrzeuge und mein neuer Dienstwagen ist ein Hybridfahrzeug", so Till.

Der OB freute sich über die zahlreichen Gäste, die an die EWS-Arena kamen, um sich über die verschiedenen Elektroautos, Pedelecs und E-Bikes sowie über die Ladeinfrastruktur zu informieren. Karin Kirsch, Wirtschaftsförderin der Stadt, erläuterte das Konzept "EMiS - integriert in Stadtplanung und Klimaschutz". Die ersten Ladestationen für E-Fahrzeuge seien bereits installiert, weitere sollen folgen. Bernd Forstreuter von der Firma Heldele zeigte auf, wie man mit der modernen Software zum Beispiel via Handy die nächste Ladestation im Umkreis finden könnte. Detailliert erklärte er, wie das Abrechnungs- und Abbuchungssystem funktioniert und welche verschiedenen Möglichkeiten es bei den Ladestationen gibt, sei für die private Nutzung oder für Städte oder Einkaufszentren.

Einig waren sich Besucher und Aussteller, dass E-Mobility der Antrieb der Zukunft sein könnte, wenn einige Faktoren wie die hohen Anschaffungskosten für E-Autos gesenkt und die Akkuhaltbarkeit verbessert würde. Viele Besucher informierten sich, ließen sich beraten oder drehten eine Runde mit den Vorführwagen durch die Stadt.

Michael Pabst vom Autohaus Vogel in Uhingen zeigte sich mehr als zufrieden mit der Besucherresonanz, die im Vergleich zu den Jahren davor deutlich höher sei. Matthias Rieger vom Autohaus Staiger fügt hinzu, dass bei der Bevölkerung eine deutliche Sensibilisierung in punkto E-Mobility stattgefunden habe und er ist überzeugt, dass diese Form Zukunft habe.

Dies sahen viele Besucher ebenso, dennoch schreckten viele vor den hohen Anschaffungskosten zurück. Diejenigen, die eine Probefahrt mit den Fahrzeugen machten, zeigten sich von der Technik und Fahrweise überzeugt, so unter anderem der Landtagsabgeordnete Dietrich Birk, der sich zudem überrascht zeigte, wie leise die Autos sind. Kurt Lindner hätte ein stärkeres Beschleunigungsgefühl erwartet, ansonsten war er durchweg zufrieden. Man müsse sich auch nicht groß umgewöhnen, stellte er nach der Probefahrt fest. Lindner sieht eine Nische beim Carsharing mit Elektroautos, die entgegen aller Erwartungen zudem sehr komfortabel sind.

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