Adelberger Markt stimmt auf den Advent ein

Adelberg. Die ersten Besucher des sechsten Adelberger "Adventlichen Markts" im Kloster standen schon Schlange, als der Markt um 11 Uhr am Samstag eröffnet wurde.

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Organisiert und geplant wird der Markt von vier Familien, die in den Klostermauern wohnen - und er wird von weither besucht. Sogar Autokennzeichen aus Österreich waren auf dem schon zur Mittagszeit proppevollen Parkplatz zu sehen.

"Wir sind der Nachtisch", erklärte Christof Kuhnle lachend. Mit Sohn Jakob bereitete er frische gebrannte Mandeln zu, die noch warm ihren Käufer fanden. Tochter Lina und die Freundinnen Marlis Linsenmaier und Edda Ladstätter (12 und 13 Jahre alt) kommen aus dem Remstal und verkauften die Tüte zu je drei Euro. Während früher der Gewinn in die Klassenkasse wanderte, soll dieses Mal Tieren geholfen werden: "Ein Tierheim oder ältere Tiere", so ganz entschieden haben sich die Mädchen noch nicht, wofür die Einnahmen verwendet werden sollen.

Was hat es mit dem Nachtisch nun auf sich? "Erst kommt die Wurst, dann kommen wir" erklärte Christof Kuhnle die Reihenfolge der Stände vom Zugang zum Kloster aus gesehen.

Rund 2000 Besucher erwarteten die Veranstalter zum "adventlichen Markt", den sie so nennen, weil er ja vor der regulären Adventszeit stattfindet. Ursprünglich sollten im Kloster alle Scheunentore geöffnet werden. Inzwischen gebe es aber immer weniger Scheunen, sagte Mitorganisator Andreas Holzwarth. 48 Teilnehmer seien es dieses Mal. Begonnen habe man einst mit 15. Worauf er stolz ist: "Der Markt trägt sich allein. Wir machen das komplett ohne Sponsoren." Für ihn und alle, die mitplanen gilt es im Frühsommer schon an Weihnachten denken: "Mit der Planung wird schon im Juni begonnen."

Viele Besucher und auch Teilnehmer des Marktes kommen aus der direkten Umgebung. Seit Beginn an ist die Zachersmühle - vertreten durch Harald Walz - dabei. Auch dieses Mal hat er Esel zur Freude der Kinder mitgebracht hat. In Zusammenarbeit mit Nadia Heukeshoven aus der Nähe von Welzheim - beide verbindet die Liebe zu Eseln - bieten sie alles rund um die Grautiere an: Geschirr mit Eselmotiven, Tücher und anderes. Immerhin ist der Esel ein biblisches Motiv und hat daher seinen festen Platz auf einem vorweihnachtlichen Markt.

Jutta Danz aus Winterbach hat Kekse gebacken, die sie am Stand in Tüten verpackt. Dazu gibt es "Heißen Hirsch", einen Bio-Glühwein für die Zubereitung zuhause.

Gleich am Eingang des massiven Klostertors steht Regina Schumann, die Mini-Trolle, Wichtel, Adventsbäumchen und Krempelsäckchen anbietet. Zudem noch Adventskränze aus Stoff und Kissenbezüge mit adventlichen Mustern. Alles in Handarbeit genäht, sagt sie.

Die Krempelsäckchen heißen nicht nur Krempelsäckchen, weil man sie umkrempeln kann, sondern auch, weil allerlei Kleinkram reinpasst. Sie sind ebenso praktisch zu Weihnachten wie an Ostern.

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