Abschied: Grün-Weißes Meer an Gefühlen

Herzschmerz inmitten der grün-weißen Handballfamilie: Die Verabschiedung der Spieler Dragos Oprea und Christian Schöne bei Frisch Auf kostete nach dem letzten Heimspiel manche Träne.

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Ergriffen blicken Christian Schöne (rechts) und Dragos Oprea zur Videotafel, dahinter Manager Gerd Hofele und Teamkollege Bojan Beljanski.  Foto: 

Herzschmerz inmitten der grün-weißen Handballfamilie: Die Verabschiedung der Spieler Dragos Oprea und Christian Schöne bei Frisch Auf kostete nach dem letzten Heimspiel manche Träne.

Ergriffen blickte der so erfahrene Christian Schöne zur Videowand, wo gerade Momente seiner zehnjährigen Karriere bei Frisch Auf Göppingen gezeigt wurden, sein langjähriger Zimmerkollege Dragos Oprea legte dem Mannschaftskapitän nicht weniger berührt beide Hände auf die Schultern - auch "Dodo" wurde nach 15 Jahren bei den Grün-Weißen mit großen Emotionen verabschiedet.

Der Traditionsverein, der sich gerade für den EHF-Cup qualifiziert hatte, erwies sich dabei als ausgezeichneter Regisseur einer mächtigen Inszenierung, die ebenfalls bestens vorbereiteten Frisch-Auf-Fans feierten ihre beiden Idole mit Plakaten, Sprechchören und minutenlangen Beifallsstürmen.

Die beiden Leistungsträger der vergangenen Erfolgsjahre, die in zwei Europapokalsiegen 2011 und 2012 gipfelten, konnten sich bei diesem Fluss an Gefühlen der Tränen nicht erwehren, als Frisch-Auf-Geschäftsführer Gerd Hofele die Qualitäten der "Flügelzange" hervorhob und Rechtsaußen Schöne und Linksaußen Oprea als wesentliche Identifikationsfiguren des Traditionsvereins bezeichnete. Die beiden Imageträger sparten anschließend ebenfalls nicht mit großen Worten. "Es ist ein Privileg, für diesen Verein spielen und so etwas erleben zu dürfen", befand Linkshänder Schöne, der künftig das Frisch-Auf-Nachwuchscenter leitet.

"Dodo" Oprea wird seine Spielerkarriere im Ausland fortsetzen, aber seine Zeit in Göppingen nie vergessen. "Frisch Auf bleibt immer in meinem Herzen, ich werde Euch vermissen", rief er den Fans auf den Rängen der EWS-Arena zu - fast alle der 4800 Zuschauer des mit 27:17 gewonnenen Bundesligaspiels gegen Bietigheim waren geblieben und wurden mitgerissen im grün-weißen Meer der Gefühle.

Nicht nur Jona Schoch, einer der jungen Frisch-Auf-Akteure, zeigte sich sehr beeindruckt: "Das war sehr emotional, eine bemerkenswerte Verabschiedung. Da sieht man, dass man noch viel vor sich hat und einem solchen Verein lange treu bleiben will."

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