"Wetten, dass...": Göppinger fanden Gottschalk besser als Lanz

Am Samstag lief das letzte Mal "Wetten, dass...". Einige Göppinger sind mit der Erfolgssendung aufgewachsen und nahmen wehmütig Abschied.

|
Vorherige Inhalte
  • Ute Steinmetz hat die Wettshow auch schon früher mit ihren Kindern geschaut. 1/4
    Ute Steinmetz hat die Wettshow auch schon früher mit ihren Kindern geschaut. Foto: 
  • "Thomas Gottschalk konnte die Masse ziehen, Lanz ist das nicht so gelungen", sagt Peter Hippler. 2/4
    "Thomas Gottschalk konnte die Masse ziehen, Lanz ist das nicht so gelungen", sagt Peter Hippler. Foto: 
  • Christopher Frank durfte als Kind wegen "Wetten, dass..."immer länger aufbleiben. 3/4
    Christopher Frank durfte als Kind wegen "Wetten, dass..."immer länger aufbleiben. Foto: 
  • Für Nicole Gruber aus Salach war die berühmte Fernsehsendung "immer ein Fest". 4/4
    Für Nicole Gruber aus Salach war die berühmte Fernsehsendung "immer ein Fest". Foto: 
Nächste Inhalte

Samstag 20.15 Uhr war die letzte große Show. "Wetten, dass...", das Flaggschiff des ZDF, wurde nach 34 Jahren und 215 Sendungen eingestellt. "Mir sind am Samstag schon etwas die Tränen gelaufen", gibt Christopher Frank zu, der mit der Unterhaltungsshow aufgewachsen ist. Im Alter von etwa sechs oder sieben Jahren sei die Sendung Familienprogramm in einer gemütlichen Runde mit Knabberzeug gewesen. "Wir haben bei keiner anderen Sendung, bei keinem anderen Film so lange aufbleiben und bis zum Schluss gucken dürfen. Ich habe mich immer darauf gefreut", erzählt der 30-Jährige, der besonders von Thomas Gottschalk und seiner Mode angetan war. Nach dem Ende von "Wetten, dass..." sei es bestimmt schwer, den Sendeplatz neu zu belegen.

Auch Nicole Gruber ist mit Thomas Gottschalk, der 151 Sendungen moderierte, aufgewachsen und schaute die Wettshow zusammen im Kreis der Familie. "Es war immer interessant und es wurde immer etwas geboten. Als Thomas Gottschalk weg war, war es dann nicht mehr das ,Wetten, dass...' von früher", sagt die Salacherin. Als Nachfolgeprogramm wünscht sich die Erzieherin etwas mit Niveau, aber ob überhaupt etwas käme, das sei doch die Frage.

"Das Format war schön und es war sehr schade, dass es abgesetzt wurde", blickt Ute Steinmetz auf das Ende der Fernsehsendung zurück. "Wetten, dass..." sei auch bei ihr zu Hause eine Familiensendung gewesen. Zum Moderatorenwechsel im Jahr 2011 sagt die 68-Jährige, die ein großer Fan der Show war: "Man hat schon gewusst, dass Markus Lanz seinen Vorgänger Thomas Gottschalk nicht ersetzen kann."

Diese Meinung teilt auch Silvia Prinz, die die Sendung mit Thomas Gottschalk "eindeutig besser" fand. Lanz sei mit den Promis nicht so gut umgegangen und er hätte es auch allgemein sehr schwer gehabt. "Ich glaube, dass es auch mit Gottschalk zu Ende gegangen wäre. Ich finde es richtig, dass ,Wetten, dass...' abgesetzt wurde", sagt die Uhingerin. Jetzt, wo die es die Sendung nicht mehr gebe, stünde das ZDF nur noch im Zeichen des Sports, ansonsten sei da nicht mehr viel.

Auch Peter Hippler hat sich den letzten Auftritt von Markus Lanz am vergangenen Samstag angeschaut. "Das war die beste Sendung von Lanz bei ,Wetten, dass...'. Aber ich finde, es war ein Fehler, dass sie Cindy von Marzahn mit reingenommen haben", sagt der Göppinger. Diese Art der Komik habe einfach nicht in die Sendung gepasst. Die Aussicht auf das kommende Programm als Nachfolger der Erfolgssendung sieht der 70-Jährige eher negativ: "Wenn man sich insgesamt das Programm anschaut, kann eigentlich nicht mehr viel kommen."

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Göppinger Bahnhofsviertel bald eine einzige Baustelle

Neben der Tiefgarage und dem Bahnhofsplatz erwartet die Göppingen im kommenden Jahr  zwei weitere Großprojekte auf engem Raum: Das „Rathaus II“ und das Zentrum Untere Marktstraße. weiter lesen