"Poetry Slam" mit Wibele

"Wibele & Worte" - unter diesem Titel startet das Jugendkultur-Café am Samstag, 25. Februar, im Bonhoefferhaus den 1. Göppinger Poetry Slam. An den Start gehen Routiniers sowie Nachwuchs-Slammer.

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Schützenhilfe bei der Premiere des Göppinger Poetry Slam leistet am Samstag der erfahrene Slammer und Moderator des Abends, Robin Mesarosch. Das Line-Up des Jugendkultur-Cafés Bonis in der Ulrichstraße 29 setzt sich zusammen aus erfahrenen Slammern und Teilnehmern der baden-württembergischen Meisterschaften, wie Aida (Vizemeister), Marvin (Finalist) und Martin Geier (Halbfinalist), weiteren bekannten Slammern wie Maurice und Wortartig, Comedian Benjamin Illgnern sowie Nachwuchs-Slammern wie Nadine K., Jacqueline Probian, Phillip Ziem und Müsli.

Eine regionale Note erfährt die Publikumswertung für die Akteure, die mit dem bekannten schwäbischen Kleingebäck, den Wibele, vollzogen wird. Sieger des poetischen Wettbewerbs wird also der Slammer mit den meisten Wibele im Weizenglas.

Mit dem Start eines Göppinger Slams im Jugendkultur-Café soll darüber hinaus eine Plattform für Nachwuchskünstler des Genres aufgebaut werden. Die Veranstaltung ist auch in Facebook zu finden unter "Poetry Slam" sowie "Wibele & Worte".

Special Guest des Abends ist Nikita Gorbunov, der mit PerformanceLyrik, Live-Hörspielen und melancholischem Songwriting mit Gangsterrap-Einflüssen von sich reden macht. Nikita wurde in Moskau geboren und im Zuge der Wende bis nach Stuttgart gespült. Seine ersten Zeilen rotzte er noch als Rapper aufs Blatt, bis ihn die aufkeimende "Poetry Slam"-Szene in ihren Bann zog. Gleich zwei monatliche Dichterwettkämpfe in Stuttgart und Esslingen veranstaltet und moderiert der studierte Tontechniker heute - und ganz nebenbei ist Nikita auch noch Mitbegründer der Stuttgarter Lesebühne "7PS".

Auf der Bühne kocht Nikita künstlerischen Borschtsch. Die unverschämten Sprüche aus dem Rap, die lyrische Performance der Slam-Poesie und seine Geschichte als Einwanderer in Deutschland verquirlt er mithilfe abgedrehter Effekte zu einem dichten, duftenden Eintopf. Zynische Scherze schwimmen darin, Erbsen, Möhren, Sounds, klein geschnittener Zeitgeist und passierte Heimat. Gereicht wird das ganze in hübsch kantigen Förmchen: als Song, Kurzgeschichte, Rap-Ballade oder auch als skurriles Live-Hörspiel.

Info Anmeldung für den Poetry Slam bei robinmesarosch@yahoo.de Beginn ist um 20.30 Uhr im Jugendkultur-Café im Bonhoefferhaus, Ulrichstraße 29, in Göppingen.

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