"Moonlightshopping" in Göppingen

"Licht und Musik" war das Motto in der Göppinger Innenstadt am Freitagabend. Zum neunten Mal fand das "Moonlightshopping" statt, für die Besucher gab es ein buntes Programm.

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Laue Luft, dazu sommerliche Musik: Beim "Moonlightshopping" in Göppingen war viel los.  Foto: 

Besucher der Göppinger Innenstadt konnten am Freitag nicht nur bis Mitternacht einkaufen. Das Unterhaltungsprogramm war so umfangreich wie noch nie zuvor beim "Moonlightshopping". Außerdem ballten sich die Aktionen nicht nur im Zentrum, sondern verteilten sich erstmals auch in den Seitenstraßen. Für dieses neue Konzept hatte der Verein "Göppinger City" fünf mobile Musikgruppen engagiert und eine musikalische Tour zusammengestellt. Allerdings waren das keine Konzerte zum stundenlangen Zuhören. "Letztendlich sollen die Geschäfte was davon haben", sagt Oliver Sihler, Eventmanager des Vereins.

Ziel des neuen Konzepts: An jeder Straßenkreuzung sollte eine halbe Stunde gespielt werden. Passend zum Thema hatte die "Göppinger City" außerdem 20 riesige, zylinderförmige Lichtobjekte gemietet, die im Dunkeln bunt leuchteten. Neben Musik war auch Feuer ein immer wiederkehrendes Motiv: so beispielsweise bei der Fackelshow in der Bleichstraße oder beim Stockbrotbacken am offenen Lagerfeuer auf dem Spitalplatz. Und das neue Konzept mit dem Motto "Licht und Musik" ging auf: Zwei Mädchen tänzelten zu den exotischen Klängen der "Kolberg Steelband" in ein Kaufhaus. Am Spitalplatz tanzten Pärchen eng umschlungen neben brennenden Feuerschalen zu "Nukajus" Italo-Hits. Passanten flanierten mit Einkaufstüten, lauschten der Musik oder schleckten Eis. Dank des milden Wetters waren Cafés, Restaurants und Stände bis in den späten Abend gut besucht.

Neben den Gastronomen waren auch die Einzelhändler von Flair und Ambiente angetan. "Die Musik ist angenehm, die Stadt voll und die Stimmung gut", fasst Susanne Klügel zusammen. Die Angestellte der Firma Bertz findet es allerdings schade, dass nicht alle Göppinger Geschäfte an so einem Abend an einem Strang ziehen und einheitlich ihre Türen bis Mitternacht öffnen: "Als Kunde würde mich das ärgern." Allein aus Solidarität macht daher Hannelore Fritsch an diesem Abend mit. Für ihr Geschäft, das Schirmhaus Klingenstein, rentiere sich das "Moonlightshopping" zwar nicht, dafür freue sie sich über die Belebung der Bleichstraße, sagt sie. Auch Hermann Rau fände es schön, wenn sich mehr Göppinger Geschäfte an solchen Veranstaltungen beteiligen würden. "Aber für manche Branchen lohnt sich das eben nicht", meint der Geschäftsführer von Korb Rau. Er selbst ist an diesem Abend zufrieden: "Wir haben drei Aktionen gehabt, die alle gut ankamen."

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