"Go(o)d luck" lautete das Motto beim Konfi-Camp

Mehr als 200 Konfirmanden aus rund 20 Gemeinden aus dem Landkreis waren beim "Konfi-Camp" in Rötenbach dabei. In diesem Jahr drehte sich das Programm rund um das Thema Glück.

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Beim Konfi-Camp in Rötenbach gab es für die Teilnehmer zahlreiche Möglichkeiten, aktiv und kreativ zu werden.  Foto: 

"Gott nahe zu sein ist mein Glück." So lautet die Jahreslosung und ganz in diesem Zeichen stand auch das Konfi-Camp 2014. "Go(o)d luck" war der Leitfaden, der sich durch das ganze Camp zog und dessen Thematik immer wieder und an unerwarteten Stellen auftauchte.

Mehr als 200 Teilnehmer aus rund 20 Gemeinden tauschten für zwei Nächte ihr bequemes Bett zuhause gegen ein einfaches Feldbett und machten sich zusammen mit ihren Mitarbeitern auf die Suche nach dem Glück. Was ist Glück? Woran hängt mein persönliches Glück? Und was hat Gott überhaupt mit Glück zu tun? In Gruppen wurden mögliche Antworten erarbeitet, die später in Form von Kleeblättern an ein großes Kreuz geheftet wurden.

Neben der etwas tiefgründigeren Bibelarbeit stand beim Konfi-Camp aber vor allem der Spaß im Vordergrund. Im großen Zirkuszelt auf dem Gelände standen am Eröffnungsabend jede Menge Spiele auf dem Programm. Nachmittags war bei den unterschiedlichsten Workshops für jeden Geschmack etwas dabei. Vom Batiken über Human-Soccer bis hin zum Geocaching versprach der Nachmittag viele schöne Erlebnisse. Beim Programmpunkt "Heißer Stuhl" hatten die Konfirmanden die Möglichkeit, ausgewählten Kandidaten ganz unterschiedliche Fragen zu stellen. Hat der Schlagzeuger der Konfi-Band schon mal geraucht? Dürfen evangelische Pfarrer schwul sein? Und hat der Diakon während einer Predigt schon mal gefurzt? Zur Befriedigung der Konfirmanden wurden (fast) alle Fragen ehrlich beantwortet. Abends wurde der Tag mit einem ruhigen Abendimpuls im Zirkuszelt abgeschlossen.

Ein weiterer Höhepunkt des Wochenendes war der Auftritt des Illusionskünstlers Mr. Joy. Er ließ eine Konfirmandin schweben, jonglierte das Vater-Unser und verband auch andere seiner unglaublichen Nummern mit der christlichen Botschaft. Ganz nebenbei brachte er so seinem begeisterten Publikum die Worte der Bibel auf eine ganz besondere Art und Weise näher. Am Sonntagvormittag wurde ein Gottesdienst im Zirkuszelt abgehalten. Auch hier drehte sich alles um das Thema Glück. Die Erkenntnisse des Wochenendes wurden zusammengefasst und auch zum Teil von den Konfirmanden selbst vorgetragen. Die eingesammelten 350 Euro Opfergeld werden an das Projekt "Alliance4Kids" in der Mongolei gespendet, für das die Jugendlichen abgestimmt hatten. Die Organisation fördert und unterstützt notleidende Kinder in deren sozialen Umfeld. Das Konfi-Camp wird alljährlich vom Evangelischen Jugendwerk Göppingen (ejgp) ausgerichtet und organisiert. Rund 90 Mitarbeiter sorgen vor Ort für einen reibungslosen Ablauf.

Der Meinung vieler Konfirmanden nach war das Konfi-Camp am Sonntagnachmittag dann schon viel zu schnell vorbei. "Es hätte ruhig noch einen Tag länger gehen können", hörte man an vielen Ecken. Und: "Ich fands voll gut, ich dachte eigentlich, dass wir hier den ganzen Tag nur beten müssen."

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