"Frau Müller muss weg" als Theaterstück in der Stadthalle

In einer Produktion des Stadttheaters Minden und des Euro-Studios Landgraf kommt Lutz Hübners Erfolgskomödie "Frau Müller muss weg" am Dienstag, 24. November, um 20 Uhr in die Göppinger Stadthalle.

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Die Regie für die Mindener Inszenierung von Lutz Hübners Erfolgskomödie "Frau Müller muss weg" hat Kay Neumann übernommen. Vor Beginn der Aufführung am Dienstag gibt es um 19.20 Uhr - ebenfalls in der Stadthalle Göppingen - eine Stückeinführung.

In Hübners Theaterhit, der inzwischen auch verfilmt wurde, haben fünf Elternvertreter einer vierten Grundschulklasse die Lehrerin Frau Müller um eine Unterredung gebeten, um ihr zu sagen, was sie von ihr halten: nämlich nichts. Mütter wie Väter sind sich einig: Nicht die eigenen Sprösslinge sind schuld an dem miserablen Leistungsstand der Klasse, sondern allein die unfähige Lehrerin.

Deshalb heißt die Parole: Frau Müller muss weg. Und zwar so schnell wie möglich. Die Viertklässler sollen mit einer anderen Klassenlehrerin noch eine Chance haben, den Wechsel ans Gymnasium zu schaffen. Sachlich und fair soll das Gespräch geführt werden - das haben die Eltern sich vorgenommen.

Aber schon nach kurzer Zeit geht es ans Eingemachte: Vorwürfe, Beleidigungen, Beschimpfungen bringen die Stimmung auf den Nullpunkt. Unverrückbar vertreten die ehrgeizigen Eltern die Überzeugung, dass ihre eigenen Kinder ganz besonders begabte Persönlichkeiten sind. Aber das sieht die Müller alles nicht. Im Gegenteil: Ihre Liste über die Defizite der Schüler ist lang .

Wirklich überraschende Pointen sorgen in dem Stück für gute Unterhaltung, aber auch für anregenden Stoff zum Nachdenken und Diskutieren, heißt es in der Pressemitteilung des Veranstalters. Denn nicht erst seit der viel debattierten Pisa-Studie sind die Themen Bildung und Chancengleichheit von großer gesellschaftlicher Bedeutung.

Karten für die Aufführung sind beim i-Punkt im Göppinger Rathaus, unter Telefon: (07161) 650-293 sowie an der Abendkasse erhältlich.

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