"Eine eigene Abteilung für Umweltkonzepte"

Das Göppinger Unternehmen Makra hat mit Richard Waubert de Puiseau nun einen dritten Geschäftsführer, der für Vertrieb und Marketing zuständig ist - und der neue Manager hat viel vor.

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Achim Moch: "Wir haben gemerkt, wie zahlreiche Kunden mit den strengen Umweltauflagen ihre Schwierigkeiten haben."

Herr Waubert de Puiseau, welche zentralen Aufgaben sehen Sie für sich bei Makra?

RICHARD WAUBERT DE PUISEAU: Das Unternehmen entwickelt sich ja ständig weiter und soll nachhaltig wachsen - das ist eine große Aufgabe, die mit der richtigen Strategie, einem entsprechenden Marketing und Vertrieb bewältigt werden muss. Das sind wichtige Themen, die in den vergangenen Jahren bereits von unserem geschäftsführenden Gesellschafter und Firmengrüner Norbert Kraft sowie Achim Moch, ebenfalls seit Jahren Geschäftsführer, in die richtige Richtung angestoßen wurden. Nun gilt es, diese Wege weiterzugehen und nicht stehenzubleiben.

Was bedeutet für Sie nachhaltiges Wachstum?

WAUBERT DE PUISEAU: Mit dem Wachstum in einem Unternehmen ist es wie in der Natur: Eine Pflanze, die nicht wächst, geht kaputt. Natürlich muss sich der Kreis schließen. Wir setzen verstärkt auch auf junge Leute, die schnell Verantwortung für ihre Arbeit übertragen bekommen. Das steigert die Motivation und bringt immer wieder neue Ideen. Wir haben pro Monat ein bis zwei Produkte, die wir auf den Markt bringen. Das kommt nicht von ungefähr, sondern daher, dass wir uns immer weiterentwickeln - im Sinne unserer Kunden.

ACHIM MOCH: Da der Makra-Qualitätsstandard sehr hoch ist, sind wir nie zufrieden mit dem, was wir haben, sondern arbeiten ständig an der Weiterentwicklung unserer Produkte. Wir wollen sie noch verträglicher machen für die, die sie benutzen - denn es ist ja durchaus Chemie im Spiel. Wir haben es jüngst zum Beispiel geschafft, ein Reinigungsmittel auf den Markt zu bringen, das keinerlei kennzeichnungspflichtige Gefahrenzeichen auf dem Etikett hat, umweltverträglich ist - und dennoch eine optimale Wirkung aufweist. Die Gratwanderung zwischen der Umweltverträglichkeit und der Wirkung des Produkts ist dabei sehr wichtig.

"Hier stimmt die Chemie" haben Sie sich als Unternehmensmotto auf die Fahnen geschrieben. Was genau macht Makra?

WAUBERT DE PUISEAU: Ein wichtiger Schwerpunkt - hier liegen auch die Ursprünge des Unternehmens - sind Produkte im Aftersales-Bereich der Automobilindustrie. Reinigungs- und Pflegeprodukte für das Fahrzeug, aber mittlerweile längst auch Produkte wie Desinfektionsseifen, Handcremes und Ähnliches, die für unsere Kunden sehr wichtig sind. In den vergangenen Jahren hat sich Makra außerdem stark erweitert und setzt neben seinen Produkten auch auf ein umfangreiches Dienstleistungskonzept.

MOCH: Drei Säulen prägen Makra: Umwelt, Konzepte, Produkte. Wir haben gemerkt, wie zahlreiche unserer Kunden mit den strengen Umweltauflagen - insbesondere auch der Berufsgenossenschaft - ihre Schwierigkeiten haben. So entwickeln wir Konzepte und Lösungen, wie diese vor Ort umgesetzt werden können. In unserer Abteilung "eco-steps" kümmert sich ein Spezialistenteam neben den Umweltauflagen um den Schutz und die Sicherheit am Arbeitsplatz. Mit unserem umfangreichen Abwasser- und Gefahrstoffmanagement nehmen wir Kfz-Profis so viel bürokratische Arbeit ab.

Sind diese Konzepte nicht schwer zu vermarkten?

WAUBERT DE PUISEAU: Wir haben durch unsere Außendienstmitarbeiter einen sehr engen Kontakt zu unseren Kunden und bieten so individuelle Lösungen an. Aber natürlich sind alle Produkte und Dienstleistungen erklärungsbedürftig - das kenne ich aus meinen bisherigen beruflichen Stationen und freue mich darum auf die Herausforderung.

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