"Ein Partner, auf den wir bauen können"

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Göppingen haben viel geleistet: Das zeigte die Kreisversammlung des Roten Kreuzes.

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Zum Einblick in "die Welt des DRK", wie Kreisgeschäftsführer Alexander Sparhuber die Kreisversammlung nannte, kamen vergangene Woche zahlreiche DRK-Mitglieder und Ehrengäste in den Festsaal der Geislinger Kreissparkasse am Sternplatz.

Ein Kurzfilm des Göppinger Fernsehsenders "Filstalwelle" bot einen Jahresrückblick in Bildern und Tönen, dann ließ der Kreisverbandspräsident Peter Hofelich die Höhepunkte des vergangenen Rotkreuz-Jahres Revue passieren, darunter das interkulturelle Projekt "InkA", die diversen sozialen Einrichtungen wie die gut gehenden Kleiderläden in Geislingen, Göppingen und Ebersbach, den ausgezeichneten Integrationsfachdienst und das Rotkreuz-Landesmuseum in Geislingen. Das gut funktionierende Kreisverbandspräsidium sei einer der Gründe für das erfolgreiche Jahr, sagte Hofelich. Dazu gehöre der gute Austausch zwischen den Ortsvereinen und der Kreisverbandsebene sowie der reibungslose Dialog zwischen den haupt- und ehrenamtlichen Führungskräften. "Kommunikation und gemeinsame Willensbildung werden großgeschrieben", betonte er und nannte den Teamgedanken, die Öffnung des Kreisverbandes nach außen sowie das "Problembewusstsein, zu erkennen, wo sich neue Aufgaben stellen" als Hauptkriterien der funktionierenden Gemeinschaft. "Unser Kreisverband hat nur eine mittlere Größe, aber wir sind breit aufgestellt und können selbstbewusst und selbstständig agieren", hob Hofelich stolz hervor. Kreisgeschäftsführer Alexander Sparhuber ging auf "spannende Aktivitäten und Neuigkeiten" ein. Er informierte die Zuhörer darüber, dass Ende 2013 die Stelle des Ärztlichen Verantwortlichen eingerichtet worden sei, um die Qualität des Rettungsdienstes auch in Zukunft auf dem hohen Niveau zu halten, auf dem er sich bereits befinde.

Sparhuber machte klar, dass vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung die Nachwuchsgewinnung eine immer höhere Priorität einnehme und etwa mit dem "Juniorhelferprogramm" ein Angebot für Grundschulen eingerichtet worden sei, das gut angenommen werde. Er berichtete über die Sozialarbeit des DRK, das Familienzentrum, den ambulanten Pflegedienst, die stationäre Pflege mit dem Seniorenzentrum Hattenhofen - "da tobt das Leben" - und dankte allen haupt- und ehrenamtlichen Rotkreuzmitarbeitern für ihren Einsatz.

Die Statistik stellt die enorme Arbeitsleistung unter Beweis: So fuhren die Rettungsdienstmitarbeiter im vergangenen Jahr exakt 29 119 Einsätze, 5670 Personen bildeten sich in 394 Kursen weiter und die Ehrenamtlichen der Bereitschaften leisteten bei 1431 Einsätzen, Veranstaltungen und Aktionen 65 835 Dienststunden.

Einziger Wermutstropfen: Die Zahl der Fördermitglieder - derzeit 15 934 - nehme stetig ab, so Kreisgeschäftsführer Sparhuber. Als alternative Finanzierungsquelle konzentriere sich das DRK deshalb verstärkt auf sogenannte Testamentsspender. Die entsprechenden Infoveranstaltungen seien gut besucht. Im Anschluss informierte Schatzmeister Peter-Jürgen Kummer über die aktuelle Finanzlage und betonte die Wichtigkeit der Mitglieder-Werbung

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