"Ein neues Fahrzeug war nicht drin"

Ohne Fahrzeuge läuft bei der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderungsgesellschaft (SAB) nichts. Der restaurierte Pritschenwagen schließt eine wichtige Lücke im Fuhrpark.

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Karin Woyta: "Das Fahrzeug hat an allen Ecken und Enden gefehlt."

Mit Grauen denkt SAB-Geschäftsführer Karin Woyta an den Tag, als ihr Hans Walter Schurr gestehen musste, dass der in der Garten- und Landschaftspflege eingesetzte Pritschenwagen nicht mehr durch den Tüv kommt. Über viele Jahr hinweg hatte der Doppelkabiner der SAB wertvolle Dienste geleistet und Menschen wie Material zu den verschiedenen Einsatzorten gebracht. Doch der Zahn der Zeit nagte an dem zunächst geleasten und später für den Restwert gekauften Fahrzeug. Die Reparaturen häuften sich und irgendwann konnte auch der beste Kfz-Mechaniker nichts mehr ausrichten. Die Reparaturkosten standen in keinem Verhältnis mehr zum Wert des Fahrzeuges. Schweren Herzens musste die SAB das Fahrzeug ausrangieren, ohne Geld für einen Ersatzwagen zu haben. Einmal mehr war bei der SAB Improvisieren angesagt. Schließlich mussten auch weiterhin die Mitarbeiter auf dem Bereich der Grünpflege an ihre Einsatzorte transportiert werden, samt notwendigen Geräten. Und schließlich musste in der Regel nach dem Einsatz auch der produzierte Grünabfall abtransportiert werden. "Doppelkabiner haben eben den Vorteil, dass mit einer Fahrt sowohl eine entsprechende Anzahl von Mitarbeitern chauffiert werden konnte als auch das Material", berichtet Karin Woyta.

Und deshalb riss das Aus für den langgedienten Pritschenwagen schon ein Loch in die Mobilität der SAB. Wo früher eine Fahrt ausgereicht hatte, musste nun in der Regel zwei Mal gefahren werden, weiß Karin Woyta ob der Probleme. Das eingesetzte Fahrzeug fehlte dann an anderer Stelle. Jetzt freut sich Karin Woyta darauf, dass die Fuhrpark-Lücke bald wieder geschlossen werden kann und ihre Mitarbeiter wie einst zu den Baustellen ausrücken können.

Mit der beginnenden warmen Jahreszeit ist das für den SAB besonders wichtig, weil die Liste der Aufträge für Rasen- und Heckenschnitt, sowie Wege- und Terrassenpflege lang ist.

Ein Ersatzfahrzeug für den Pritschenwagen hatte sich die SAB nicht leisten können. Vor dem Hintergrund der aktuellen arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen fehlt es der SAB an allen Ecken und Enden an Geld. "Das sind Neuanschaffungen in der Größenordnung eines Transporters nicht drin", so Woyta, die sorgenvoll in die Zukunft blickt und nicht verstehen kann, warum die Mittel für so sozial wichtige Arbeitsmarktprojekte wie die SAB massiv gekürzt werden.

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